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Missbrauch verhindern | Symbolfoto: © www.polizei-beratung.de
Missbrauch verhindern | Symbolfoto: © www.polizei-beratung.de
[dropcap color=“#1e73be“ font=“0″]R[/dropcap]osenheim | Am Mittwochnachmittag (20.08.2014) sprach ein bislang unbekannter Mann Kinder in der Gabelsberger Straße in verdächtiger Weise an. Die drei Kinder im Alter zwischen sechs und dreizehn Jahren befanden sich gegen 14.30 Uhr in der Nähe des Rewe-Marktes an der Gabelsberger Straße, als dort der Unbekannte versuchte, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Den Kindern kam dies komisch vor.

Bereits am Montagmittag (18.08.2014) wurde ein 6-jähriger Junge Opfer eines sexuellen Missbrauchs in Rosenheim. Wie die Ermittler vermuten, handelt es sich um den selben Täter. Nach den bisherigen Informationen der Kriminalpolizei Rosenheim, befand sich der Täter am Montag im Bereich der Garagen eines unbewohnten Anwesens und sprach den Jungen an. Offenbar wurde das Kind überredet, sexuelle Handlungen an dem Unbekannten auszuführen.
Als der Junge nach dem Vorfall zu Hause ankam, berichtete er seiner Mutter davon, die daraufhin die Polizei verständigte. Trotz einer sofort eingeleiteter Fahndung konnte der Unbekannte bisher nicht gefasst werden.

Täter hat auffälliges „Bartband“ von Ohr zu Ohr

Nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen könnte durchaus ein Zusammenhang mit der Tat von Montag bestehen. Die drei Kinder konnten den Unbekannten recht deutlich beschreiben. Auch ihnen war das schon genannte Bartband aufgefallen, sie beschreiben es jedoch als breites Band.

 [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-user“ size=“24″ icon_color=“#dd3333″ ] Täterbeschreibung:

  • Um die 30 Jahre alt,
  • ca. 175 cm groß,
  • normale Figur,
  • braune, ca. 2-3 cm lange Haare,
  • Unterlippenbart der als Band von Ohr zu Ohr verläuft,
  • er trug eine dunkelblaue Jeans mit Knieeinschnitten,
  • einen roten Kapuzenpulli mit einer Aufschrift
  • und eine tarnfarbene/braune Kappe.

Hinsichtlich dieses Vorfalles wird die Polizei diesen Bereich in der nächsten Zeit verstärkt bestreifen.

Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 08031 / 2000 bei der Kripo Rosenheim oder bei jeder anderen Dienststelle zu melden.

Weiterführende Informationen und Schutzkampagne

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Ob sexueller Kindesmissbrauch in der Familie, in der Schule oder durch Fremde geschieht, die Folgen dessen können das Leben eines Opfers erheblich beeinflussen. Das Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit und das Vertrauen in andere Menschen können durch sexuelle Gewalt im Kindesalter gestört werden. Aber Kinder und Jugendliche können sich oft nicht allein vor sexuellem Missbrauch schützen, sie brauchen die Hilfe von Erwachsenen. Nicht nur Eltern und Erziehungsverantwortliche sind aufgefordert, Kinder vor sexueller Gewalt zu schützen, sondern alle Erwachsenen wie Lehrer, Trainer, Nachbarn oder Freunde.

Die Kampagne „Missbrauch verhindern!“ unterstützt Erwachsene bei dieser schwierigen Aufgabe. Die Polizei informiert in Kooperation mit der Opferschutzorganisation WEISSER RING e. V. konsequent über sexuelle Gewalt an Minderjährigen. Diese Internetseite vermittelt wichtige Informationen über das tatsächliche Ausmaß des Missbrauchs, Täterstrategien oder über Anzeichen für Missbrauch. Durch diese Hinweise sollen Erwachsene in die Lage versetzt werden, Missbrauch zu erkennen, zu unterbrechen und Betroffenen zur Seite zu stehen. Ein wichtiger Teil des Opferschutzes ist auch eine Anzeige des Missbrauchs bei der Polizei. Deswegen enthält die Internetseite vielfältige Hinweise über die Arbeit der Polizei von der Anzeigenerstattung bis zur Gerichtsverhandlung.

Mit den fünf Schritten der Kampagne „Missbrauch verhindern!“ will die Polizei Erwachsene stärken, damit sie Kinder schützen können.

Hier gelangen Sie zu der Internetseite vom Weisser Ring e.V. „Missbrauch-verhindern.de

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