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Polizeibeamte eines SEK | Symbolfoto: © fjmoll.de
Polizeibeamte eines SEK | Symbolfoto: © fjmoll.de
[dropcap color=“#1e73be“ font=“0″]K[/dropcap]onstanz | Unter den Augen zahlreicher Passanten kam es am gestrigen Montag gegen 14.15 Uhr in der Zollernstraße in Konstanz zu einem größeren Polizeieinsatz. Um etwa 14.30 Uhr rückte die Polizei mit zahlreichen Kräften in der Konstanzer Altstadt an, nachdem es zu Streitigkeiten zwischen drei Personen gekommen war.

Wie Polizeisprecher Peter Hauke mitteilte, handelte es sich um eine akute Bedrohungslage. Nach den Streitereien zwischen den drei Personen drehte der 22-Jährige durch und verletze einer der beiden Personen. Anschließend verschanzte er sich mit einem Messer und einer Axt bewaffnet in einem Zimmer. Die beiden anderen Personen konnten aus der Wohnung flüchten und die Polizei informieren. Der Bereich rund um das Wohnhaus in der Altstadt wurde zum Schutz unbeteiligter weiträumig abgesperrt, was bei einigen Passanten für Unmut sorgte. Polizisten an den Absperrungen mussten sich wüste Worte anhören, weil Geschäfte innerhalb der Absperrung nicht erreicht werden konnten.

Zwischenzeitlich wurde ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei Baden-Württemberg aus Göppingen angefordert und auch ein Rettungswagen samt Notarzt vom Roten Kreuz stand bereit.
Polizeibeamte versuchten den 22-Jährigen zum Verlassen des Zimmers zu bewegen, jedoch reagierte er auf Ansprachen der Polizei nicht.
Als gegen 17.10 Uhr schließlich die Spezialkräfte in das Zimmer eindrangen war bis auf die Straße die Detonation zu hören. Der junge Mann ließ sich widerstandslos festnehmen und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Die weiteren Ermittlungen der Polizei dauern an.