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Beamte der Verhandlungsgruppe | Symbolfoto: © fjmoll.de
Beamte einer Verhandlungsgruppe | Symbolfoto: © fjmoll.de

Ein 41-jähriger alter Mann aus dem Iran sollte nach Italien zurückgeschoben werden, weshalb er in der Unterkunft aufgesucht wurde.
Als Polizeikräfte das Gemeinschaftszimmers des abzuschiebenden Mannes betraten, hielt sich der Iraner ein Rasiermesser an den Hals und drohte sich umzubringen, falls die Beamten nicht sofort das Zimmer verlassen würden.
Mehrere Gesprächsversuche seitens der Polizei auf den emotional sehr angespannten Mann einzuwirken scheiterten.

Um eine Gefährdung für Beteiligte und den 41-Jährigen auszuschließen, wurde ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei angefordert.
Letztlich gelang es einer, durch die Polizei verständigten, Sozialarbeiterin zusammen mit einem Mitbewohner, dass sich der Mann beruhigte und sich widerstandslos von den SEK-Kräften festnehmen ließ.

„Bei der Aktion wurde niemand verletzt. Lediglich der Mitbewohner erlitt aufgrund der Geschehnisse einen Schwächeanfall, weshalb er von Rettungskräften versorgt wurde“, sagte Polizeisprecher Frank Otruba.

Durch die starke Polizeipräsenz vor Ort, bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung weiterer Personen.
Der 41-Jährige wurde bis auf weiteres zu seinem Schutz in einem Psychiatrischen Zentrum untergebracht. Bezüglich der weiteren Abschiebungsmaßnahmen sind die zuständigen Behörden informiert.

 

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