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[dropcap color=“#1e73be“ font=“0″]N[/dropcap]ußdorf (Landkreis Traunstein) | Als ein 32-jähriger Mann am frühen Freitagabend gegen 19 Uhr in der Moosstraße in Sondermoning seinen Rasen mähte, fand er einen funktionsfähigen Sprengsatz. Da der 3,5 Kilogramm schwere Sprengsatz möglicherweise vorsätzlich ausgelegt wurde, verständigte der 32-Jährige umgehend die Polizei. Daraufhin wurden Sprengstoffexperten der Polizei, die Feuerwehr Nußdorf, das THW und der Rettungsdienst alarmiert. Die Technische Sondergruppe (TSG) vom Landeskriminalamt entschärfte den funktionsfähigen Zünder, so dass keine größere Gefahr mehr von dem Sprengstoff ausgehen konnte.

Verdacht gegen 75-jährigen Nachbarn

Der Verdacht fiel auf einen 75-jährigen Nachbarn, den Sprengstoff in den Garten gelegt zu haben. Polizeikräfte evakuierten die umliegenden Häuser und ein Spezialeinsatzkommando (SEK) sowie die Verhandlungsgruppe (VG) des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd wurden zum Einsatzort gerufen.
Mit Hilfe der Verhandlungsspezialisten konnte der Rentner gegen 22.55 Uhr zum Verlassen des Gebäudes bewegt werden. Vor dem Haus ließ sich der Mann widerstandslos von den SEK-Beamten festnehmen.
Derzeit befindet sich der Mann bei der Kriminalpolizei Traunstein und wird verhört. Es soll festgestellt werden, in wie weit er mit dem Sprengsatz in Zusammenhang gebracht werden kann. Die weiteren Ermittlungen hat das LKA Bayern übernommen.

Alle Fotos: © Hans Lamminger | FDL news

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Die evakuierte Nachbarschaft konnte kurz vor Mitternacht wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.