Bedrohungslage in U-Bahn-Tunnel durch SEK beendet

Nachdem ein Mann in einer Drogerie mit einem Messer hantierte, anschließend in die Gleise einer U-Bahn sprang, wurde er von einem SEK überwältigt.

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[dropcap]B[/dropcap]erlin | Gegen 16.40 Uhr erreichte die Notrufzentrale der Polizei Berlin ein Anruf eines Sicherheitsmitarbeiters, dass eine männliche Person in der Drogerie mit einem Messer hantierte. Nachdem der Mitarbeiter und alarmierte Einsatzkräfte der Polizei den Mann ansprachen, flüchtete dieser in die nahegelegene U-Bahnstation „Kochstrasse“ in Belin-Mitte. Wie Augenzeugen berichteten, soll der etwa 30-Jährige bei seiner Flucht gerufen haben: „Ihr kriegt mich nicht. Ich lass mich nicht einsperren.“

Einsatzkräfte des SEK auf dem Weg zur U-Bahn | Foto: © Thomas Schröder
Einsatzkräfte des SEK auf dem Weg zur U-Bahn | Foto: © Thomas Schröder

In der U-Bahnstation sprang der Mann schließlich auf die Gleise der Linie 6 und flüchtete in den Tunnel. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) veranlassten sofort die Unterbrechung der U-Bahn sowie der Stromschiene.
SE-Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) trafen gegen etwa 17.20 Uhr am Einsatzort ein und druchsuchten mit einem Diensthund die U-Bahnstation sowie den Tunnel. Gegen 19 Uhr konnte der offenbar psychisch kranke Mann überwältigt und in Gewahrsam gebracht werden.

Die genauen Hintergründe ermittelt nun ein Kriminalkommissariat.