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Berlin | Am Donnerstagabend wurde ein 27-jähriger Mann von zwei maskierten Männern vor einem Club in Berlin-Kreuzberg angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Nach bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen sollen die beiden Angreifer gegen 22 Uhr gezielt auf den 27-Jährigen im Eingangsbereich eines Clubs zugegangen sein und ihn attackiert haben. Der Angegriffene wurde mit einer Vielzahl von Verletzungen, unter anderen mehrere Stichverletzungen, in ein Krankenhaus eingeliefert und dort notoperiert.

Anschließend flohen die beiden Angreifer mit einem VW-Bus, der von einem dritten Mann gefahren wurde, in Richtung Warschauer Straße geflohen. Polizeibeamte konnten den Fluchtwagen wenig später an der Kreuzung Lichtenberger Straße/Landsberger Allee stellen und den 53-jährigen Fahrer als dringend tatverdächtig festnehmen. Die beiden Angreifer waren nicht mehr im VW Bus.

SEK greift im Hotel zu

Intensive Ermittlungen der 4. Mordkommission und Zielfahndern des Landeskriminalamts Berlin, führten am heutigen Ostersamstag zu der Spur der beiden Angreifer in ein Hotel im brandenburgischen Velten. Gegen 12.50 Uhr konnten Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei Berlin die beiden Männer im Alter von 33 und 35 Jahre, in dem Hotel festnehmen.
Das Duo soll noch am heutigen Samstag einem Haftrichter wegen versuchten Mordes vorgeführt werden. Der 53-Jährige, der kurz nach der Tat als Fahrer des VW-Busses vorläufig festgenommen worden war, wurde gestern Nachmittag aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an.