Nach Razzia in Berlin: Drogenhandel-Verdacht bestätigt

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Berlin | Mit rund 130 Einsatzkräften durchsuchte die Berliner Polizei gestern Abend insgesamt sieben Objekte und nahm vier Personen vorläufig fest – SEK-Einsatz.de berichtete -. Die polizeilichen Maßnahmen dauerten bis 01.10 Uhr.
Intensive Ermittlungen des Landeskriminalamtes (LKA) führten zu einem 38-jährigen Tatverdächtigen, der der Rockerszene (Hells Angels Potsdam) zugehörig ist, und seinen Helfershelfern wegen des Verdachts des Drogenhandels in nicht unerheblicher Menge. Dieser Verdacht hat sich nach der gestrigen Razzia nun bestätigt. „Es wurden größere Mengen Betäubungsmittel bei den Durchsuchungsmaßnahmen sicher gestellt„, sagte eine Polizeisprecherin.

Die Polizei durchsuchte insgesamt sieben Objekte in Berlin. | Foto: © Tomas Moll
Die Polizei durchsuchte insgesamt sieben Objekte in Berlin. | Foto: © Tomas Moll

Aus einem Wettbüro, Kiosk und Café heraus, sollen die Beschuldigten mit Marihuana und Kokain gehandelt haben. In den drei Geschäften fanden die Ermittler des LKA für den Verkauf bereits verpackte szeneübliche Tütchen mit Drogen. Neben diversen Hieb- und Stichwaffen konnten auch drei scharfe Schusswaffen sichergestellt werden.

Der 38-Jährige Hauptverdächtige sowie ein 43-jähriger Mittäter werden am heutigen Samstag einem Haftrichter vorgeführt, der über die Haftfrage entscheidet. Die beiden weiteren Festgenommenen wurden nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Polizei durchsuchte insgesamt sieben Objekte in Berlin. | Foto: © Tomas Moll Insgesamt waren 130 Polizeibeamte vom SEK, BFZ und Kriminalpolizei im Einsatz
Die Polizei durchsuchte insgesamt sieben Objekte in Berlin. | Foto: © Tomas Moll
Insgesamt waren 130 Polizeibeamte vom SEK, BFZ und Kriminalpolizei im Einsatz