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Polizeikräfte des MEK Hamburg | Foto: © Polizei S-H
Polizeikräfte des MEK Hamburg | Symbolfoto: © Polizei S-H

Die Kriminalbeamten ermitteln bereits seit Ende letzten Jahres zu einem Firmeneinbruch, bei dem die Täter Elektronikartikel im Wert von mehreren Tausend Euro erbeuten wollten. Die Ermittlungen führten auf die Spur von vier Tatverdächtigen bosnischer Herkunft (33, 37, 43, 48), die kriminalpolizeilich bereits einschlägig in Erscheinung getreten sind. Die Tätergruppe steht im Verdacht, mindestens fünf Einbruchdiebstähle bei Optikern, Juwelieren sowie weitere Taten zum Nachteil von Privatpersonen begangen zu haben. Insgesamt entstand dabei ein Schaden in sechstelliger Höhe.

Die Tatverdächtigen suchten sich für ihre Taten vornehmlich Geschäfte in Einkaufszentren (u.a. Alstertal, Bergedorf, Harburg) aus und hebelten hier entweder die Eingangstüren auf, stemmten Wände auf, ließen sich einschließen oder überwanden die vorhandenen Sicherheitsschlösser. Nachdem die Verdachtsmomente gegen die Tätergruppe erhärtet werden konnten, erwirkte die Hamburger Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Haftbefehle für die vier Tatverdächtigen sowie Durchsuchungsbeschlüsse, die gestern (24.03.2014) vollstreckt wurden.

Dabei konnte erhebliches Beweismaterial wie Tatwerkzeuge, Teile des Stehlguts, Datenträger und Fahrzeuge sichergestellt werden. Die Auswertung der Sicherstellungen dauert noch an. Die Beschuldigten, die alle nicht zur Sache aussagten, wurden dem Untersuchungsgefängnis zugeführt.

Bei drei weiteren mutmaßlichen Tatbeteiligten, einem Mann (33) und einer Frau (38) sowie einem 34-jährigen mutmaßlichen Hehler bestanden keine Haftgründe.

Die weiteren Ermittlungen der Polizei dauern an.