Anzeige

Hamburg | Aufgrund einer Vielzahl von Gewaltdelikten, insbesondere in der Silvesternacht, führte die Polizei nun einen großangelegten Schwerpunkteinsatz im Vergnügungsviertel Hamburg-St.Pauli mit ca. 122 Beamten durch. Zum Einsatz kamen auch Beamte mit Bodycams und Beamte der Polizeireiterstaffel. Zudem setzten die Beamte mobile Videotechnik ein.

In der Spitze besuchten ca. 20.000 Besucher das Vergnügungsgebiet.

Insgesamt 275 Personen überprüft

Gegen 20.40 Uhr kam es am Spielbudenplatz zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen acht Personen, deren Hintergrund z.Zt. unklar ist.
Um 02.45 Uhr versuchte ein 15-jähriger Marokkaner einen 28-jährigen alkoholisierten Mann zu bestehlen. Freunde des Geschädigten konnten den Jugendlichen festhalten, nachdem dieser versucht hatte, zu flüchten. Der Tatverdächtige hatte versucht, in die Jacke des 28-Jährigen zu greifen. Beamte des Landeskriminalamtes führten den Jugendlichen dem Amtsgericht Hamburg zu.

Warnschuss bei Festnahme

Um 05.20 Uhr kam es zur Abgabe eines Warnschusses durch einen Zivilfahnder im Zusammenhang mit Festnahmen von drei alkoholisierten Männern im Alter von 28 und 26 Jahren. Die Männer hatten zwei Frauen (25, 26) am Nobistor/Holstenstraße mit einer Schusswaffe bedroht.
Daraufhin versteckten sich die Frauen hinter einem Fahrzeug und verständigten die Polizei. Zivilfahnder nahmen die drei Männer vorläufig fest.
Da einer der Männer auf die Ansprache der Beamten nicht reagierte, gab der Beamte einen Warnschuss ab. Der Mann wurde im Anschluss überwältigt. Die Beamten fanden bei ihm eine scharfe Schusswaffe und stellten diese sicher. Die alkoholisierten Männer wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung von der Polizei entlassen.