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Symbolfoto Spezialeinheiten Polizei NRW | Foto: © Frank Bock / PRESSEBILD Bock
Symbolfoto Spezialeinheiten Polizei NRW | Foto: © Frank Bock / PRESSEBILD Bock
[dropcap color=“#1e73be“ font=“0″]O[/dropcap]berhausen | Am Montag wurde ein 31-jähriger Oberhausener Geschäftsmann Opfer einer Erpressung durch zwei Rocker. Die beiden Tatverdächtigen, die der Rockergruppierung Hells Angels Nomads Turkey angehören, sollen ihr Opfer zur Zahlung von 20.000 Euro genötigt haben. Für den Fall das der Mann nicht zahle, drohten sie ihm Gewalt an und die Geschäftslokale des Oberhausener in die Luft zu sprengen. Der 31-Jährige sei zwar selbst kein Rocker, jedoch betreibt er an der Mülheimer Straße einen Handel für Nahrungsergänzungsmittel, in welchem auch Rocker zu seiner Kundschaft zählen, wie ein Ermittler sagte.
Noch am selben Tag wandte sich der erpresste Geschäftsmann an die Polizei und teilte den Ermittlern mit, wann die Geldübergabe stattfinden sollte.

SEK nimmt Rocker nahe Fast-Food-Restaurant fest

Bei dem Einsatz unter Federführung des Polizeipräsidiums Oberhausen waren neben SE-Kräften auch Zivilfahnder und Ermittler des Fachkommissariates für Organisierte Kriminalität eingebunden.
Gegen 22.45 Uhr wurden die beiden Tatverdächtigen an der Mülheimer Straße in der Nähe eines Fast-Food-Restaurants von SEK-Beamten überwältigt und widerstandslos festgenommen.
Bei ihnen handelt es sich um einen 34-Jährigen aus Dinslaken und einen 27-Jährigen aus Neuss, die bereits beide mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten sind.

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Noch in der Nacht wurden die beiden von den Tatverdächtigen mitgeführten Pkw sowie die Wohnungen in Neuss und Dinslaken durchsucht. Dabei stellten die Beamten neben Waffen auch eine größere Summe Bargeld sicher.
Die Festgenommenen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg dem Haftrichter vorgeführt.