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Bergheim | Am Sonntagabend um 21.30 Uhr wurde die Polizei zur Frenser Straße gerufen, nachdem vom Balkon eines Mehrfamilienhauses geschossen worden sein sollte. Die eingesetzten Polizeibeamten suchten die Tat-Wohnung auf, von deren Balkon das Knallgeräusch wahrgenommen wurde. Laut Zeugenaussagen wurde der Wohnungsinhaber mit einer Schusswaffe dort gesehen.

Da die Wohnungstür des Täters nicht geöffnet wurde, sperrten die Polizeibeamten den Ort ab, um Gefahren für Unbeteiligte zu vermeiden. Kräfte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) wurden zur Unterstützung hinzugerufen. Trotz mehrerer Aufforderungen die Wohnungstür zu öffnen mussten die SEK-Beamten gewaltsam in die Wohnung eindringen. Darin fanden sie einen 56-jährigen mutmaßlichen Tatverdächtigen und dessen 58-jährige Lebensgefährtin. Der Mann wurde festgenommen.

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Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurde keine Schusswaffe gefunden. Der Einsatz eines Sprengstoffspürhundes endete mit dem Auffinden von Platzpatronen und Feuerwerksböllern. Einen Böller hatte der Tatverdächtige nach eigenen Angaben im Rahmen der „Ruhestörung“ gezündet. Da er unter dem Einfluss von Alkohol stand wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Die Lebensgefährtin wurde zur Identitätsfeststellung und Zeugenvernehmung ebenfalls mit zur Wache genommen.

Die Polizeibeamten fertigten eine Strafanzeige wegen Bedrohung. Die Sperrungen des Tatorts wurden nach der Festnahme gegen 02.30 Uhr wieder aufgehoben. Die Ermittlungen dauern an.

Schüsse in Bremen sorgen für Polizeieinsatz

Lautes Geschrei und Schüsse in einem Mehrparteienhaus führten am Sonntagabend in der Bremer Neustadt zu einem großen Polizeieinsatz.

Gegen 20 Uhr vernahmen Anwohner der Gastfeldstraße lautes Geschrei und Schüsse aus der Wohnung eines Mehrfamilienhauses und alarmierten die Polizei. Nachdem der Tatort lokalisiert werden konnte, sperrten Einsatzkräfte den Bereich ab und trafen im Haus auf zwei 27 und 42 Jahre alte Männer. Das alkoholisierte Duo geriet laut eigenen Angaben bei einem Videospiel in Streit. Einer feuerte dazu mit einer Schreckschusswaffe mehrere Schüsse in der Wohnung ab. Die 27 und 42-Jährigen standen unter Alkoholeinfluss, verhielten sich absolut uneinsichtig und aggressiv und wurden mit zur Wache genommen. Die Waffe wurde sichergestellt.

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen Sicherheitslage, wurden beide Männer noch einmal eindringlich über ihr unverantwortliches Handeln belehrt. Eine mögliche Kostenrechnung für diesen Einsatz wird geprüft.