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Düren | In der nordrheinwestfälischen Kleinstadt Düren kam es am frühen Dienstagnachmittag zu einer mutmaßlichen Beziehungstat mit mindestens einem Toten und einer schwer verletzten Person. Nach ersten Erkenntnisse der Polizei, soll ein bewaffneter Mann in einen Friseursalon in der Innenstadt gestürmt sein und nach einer Frau gerufen haben. „Anschließend sei mindestens ein Schuss gefallen und der Schütze habe sich verschanzt„, sagte eine Polizeisprecherin.

Alarmierte Einsatzkräfte sperrten Teile der Innenstadt rund um das Gebäude mit dem Salon ab und Spezialeinheiten der Polizei NRW wurden hinzugezogen. Da eine Kontaktaufnahme mit dem Mann nicht möglich war, drangen Polizeibeamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) in das Gebäude ein. Diese fanden im Rahmen der Einsatzmaßnahmen einen schwerstverletzten Mann und eine schwerstverletzte Frau in den Räumlichkeiten auf. Durch die bereits vor Ort befindlichen Rettungskräfte erfolgte die Erstversorgung der verletzten Personen. Der Mann verstarb jedoch noch am Einsatzort.

„Bei dem Paar handelte es sich mutmaßlich um Eheleute, einen 27-jährigen Türken und eine gleichaltrige Deutsche mit Migrationshintergrund“, teilte die Polizei Düren mit.

Die polizeilichen Ermittlungen zum genauen Tatgeschehen und zu den Hintergründen dauern an. Die Federführung dazu liegt bei einer Mordkommission des PP Aachen.