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Polizeibeamte eines SEK | Symbolfoto: © fjmoll.de
Polizeibeamte eines SEK | Symbolfoto: © fjmoll.de
[dropcap color=“#1e73be“ font=“0″]K[/dropcap]öln | Nach einer möglichen Schussabgabe in Köln-Riehl sind die Hintergründe noch völlig unklar. Streifenbeamte hatten am gestrigen Abend (15.07.2014) einen offensichtlich frischen Einschuss in einer Schaufensterscheibe festgestellt. Dabei konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden, dass der Streifenwagen selbst beschossen werden sollte.

Gegen 19.15 Uhr stand die Besatzung des Streifenwagens an der Kreuzung Xantener Straße/Amsterdamer Straße, als die Beamten  ein Einschussloch in der Schaufensterscheibe eines anliegenden Blumengeschäfts feststellten. Dabei beobachteten die Polizisten ferner eine auftretende Rissbildung im Fensterglas.

Die unmittelbare Nähe zu dem Streifenwagen ließ darauf schließen, dass die Besatzung möglicherweise selbst das Ziel einer Schussabgabe gewesen sein könnte. Das Umfeld des Tatortes wurde daraufhin weiträumig abgesperrt und abgesucht. Dazu wurden auch Spezialeinheiten der Polizei hinzugezogen.

Zur Ermittlung des Schusswinkels wurden Spezialisten des Landeskriminalamtes hinzugezogen.
Bei der näheren Tatortaufnahme wurde kein Projektil aufgefunden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass es sich bei dem Einschussloch um einen älteren Schaden handeln könnte.

Gegen 23.30 Uhr wurden die Sperrmaßnahmen vor Ort aufgehoben. Die Ermittlungen dauern an.