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[dropcap bgcolor=“#1e73be“]W[/dropcap]ettringen |  Am heutigen Mittwochmorgen gegen 09.51 Uhr wehrten Beamte eines Spezialeinsatzkommandos den Messerangriff eines 30-Jährigen Mannes durch einen Schuss in den Oberschenkel ab. Der Vater des 30-Jährigen erklärte ihm am Morgen, „dass er aufgrund seiner Erkrankung psychiatrische Hilfe in einer Klinik benötige“. [one_third]AnzeigeHAIXSWAT[/one_third]Daraufhin drohte dieser vor seinen Eltern damit, sich mit einem von ihm ergriffenen Messer etwas anzutun. Sein Vater verließ die Wohnung und verständigte die Polizei. Vor den eingesetzten Beamten fuchtelte der 30-Jährige erneut mit dem Messer rum und schloss sich in der Wohnung ein. Da er sich auch nicht durch die Tür beruhigen ließ, wurden Spezialkräfte der Polizei angefordert.

Als die Polizisten des Spezialeinsatzkommandos (SEK) die Wohnungstür öffnen wollten, riss der 30-jährige Wettringer die Tür auf und ging mit dem Messer auf die Beamten los. Ein SEK-Beamter wehrte den Angriff durch einen Schuss in den Oberschenkel ab. Wie Oberstaatsanwalt Heribert Beck erklärte: „Zum jetzigen Zeitpunkt gehen Polizei und Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Beamte in Notwehr gehandelt hat„.
Für den Verletzten besteht keine Lebensgefahr und er wird derzeit in einem Krankenhaus behandelt.

Warum der 30-Jährige die Beamten angegriffen hat, ist noch unklar. Die Ermittlungsbehörden haben zur Aufklärung des Gesamtgeschehens beim Polizeipräsidium Münster eine Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Holger Iltgen eingerichtet,“ so der Oberstaatsanwalt.

 

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