ZUZ vollstreckt Haftbefehle und stellt Drogen sicher

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Dresden | Bei der Durchsuchung von neun Objekten im Raum Riesa und einem Objekt im Raum Dresden haben Zollfahnder am Donnerstagvormittag rund zwei Kilogramm Amfetamin und 700 Gramm Marihuana sichergestellt. Das Rauschgift war auf dem Gelände eines der Durchsuchungsobjekte im Raum Riesa in einem Maischefass versteckt.
Durchsucht wurden Wohnungen, Nebengelasse, Gartengrundstücke und Gewerberäume. Neben den Betäubungsmitteln wurden Mobiltelefone und elektronische Speichermedien sichergestellt„, sagte eine Sprecherin vom Zollfahndungsamt Dresden.

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Kurz vor Beginn der Durchsuchungsmaßnahmen vollstreckten Beamte der ZUZ – Spezialeinheit des Zollkriminalamtes – und Kräfte des Zollfahndungsamtes Dresden Haftbefehle gegen zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von 24 und 36 Jahren aus dem Raum Riesa.
Nach bisherigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden und des Zollfahndungsamtes Dresden stehen beide Männer im Verdacht, in den letzten 15 Monaten mindestens 770 Gramm der synthetischen Droge Crystal aus der Tschechischen Republik bezogen und gewinnbringend weiterverkauft zu haben. Auch die sichergestellten Betäubungsmittel werden den beiden Männern zugerechnet.

Die Ermittlungen richten sich außerdem gegen zwei tschechische Staatsangehörige (32 und 44 Jahre), die im Verdacht stehen, das Crystal bis in den Raum Riesa transportiert zu haben, sowie einen weiteren 26-jährigen deutschen Staatsangehörigen als möglichen Abnehmer der Drogen.

Tüte mit den sichergestellten ca. zwei Kilogramm Amfetamin | Foto: Zoll
Tüte mit den sichergestellten ca. zwei Kilogramm Amfetamin | Foto: Zoll

Die beiden Beschuldigten wurden am Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser entscheidet über den Vollzug der Haftbefehle.
An den Einsatzmaßnahmen waren rund 100 Beamtinnen und Beamte des Zollfahndungsamtes Dresden, des Zollkriminalamtes, des Hauptzollamtes Dresden und der Bundespolizeiabteilung Bad Düben beteiligt.

Die sichergestellten Betäubungsmittel haben einen Straßenverkaufswert von mindestens 35.000 Euro, wie das Zollfahndungsamt Dresden mitteilte.