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Schützen Sie sich gegen Einbrecher | Symbolfoto: © Polizei-Beratung.de
Schützen Sie sich gegen Einbrecher | Symbolfoto: © Polizei-Beratung.de
[dropcap color=“#1e73be“ font=“0″]L[/dropcap]üneburg | Seit April 2014 war es im Bereich der Hansestadt Lübeck sowie im südlichen Landkreis Harburg zu einer Serie von mehr als 50 Einbrüchen in Schulen, Kindergärten, Arztpraxen und Gaststätten gekommen. Dabei entstand nach Angaben von Polizeisprecher Kai Richter ein Gesamtschaden von mehr als 100.000 Euro.
Kriminalbeamte der Polizei Lüneburg ermittelten wochenlang gemeinsam mit den Kollegen des Polizeikommissariates Winsen und konnten schließlich einen 35-Jährigen als Tatverdächtigen ausmachen. Der bereits in der Vergangenheit polizeilich in Erscheinung getretene und in die Region Lüneburg zugezogene Mann, konnte schließlich am 29.09.2014 vorläufig festgenommen werden.

Polizeibeamte eines Mobilen Einsatzkommandos (MEK) beobachteten den 35-Jährigen bei einem Einbruch in einen Imbiss an der Bundesstraße in Brietlingen und griffen zu.
In seiner Vernehmung gestand der junge Mann mehr als 30 Einbruchdiebstähle begangen zu haben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand liegt die Motivation für die Taten, bei der Finanzierung von Spiel-, Alkohol- und Drogensucht des 35-Jährigen.
Das Amtsgericht Lüneburg erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg noch am selben Tag Haftbefehl.

Die weiteren Detailermittlungen auch zu möglichen weiteren Einbrüchen in Schleswig-Holstein und dem Heidekreis (Munster/Bispingen) dauern an.

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[box type=“custom“ radius=“20″ border=“#1e73be“]Hintergrundinformationen zum Wohnungseinbruch:

Auch im Jahr 2013 verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik einen vergleichsweise hohen Anstieg der Zahlen beim Wohnungseinbruchsdiebstahl. Waren es im Jahr 2012 noch 144.117 Fälle, wurden 2013 insgesamt 149.500 Fälle einschließlich der Einbruchsversuche erfasst. Das ist ein Anstieg von 3,7 Prozent; die Aufklärungsquote lag bei 15,5 Prozent.

Die Einbrecher verursachten dabei einen Schaden (nur Stehlgut) von 427,5 Millionen Euro. Eingebrochen wurde meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- bzw. Fenstertüren.

Wie Sie sich gegen Einbruch schützen können, erfahren Sie auf der offiziellen Webseite www.K-Einbruch.de der Polizeilichen Kriminalprävention.[/box]