Polizei-Nachwuchs

Polizei NRW wirbt um engagierten Nachwuchs

Innenminister Ralf Jäger bei einer Vereidigung in Köln | Foto: © Archiv MIK
Innenminister Ralf Jäger bei einer Vereidigung in Köln | Foto: © Archiv MIK

„Wir wollen die besten und motiviertesten Absolventen eines jeden Jahrganges“, sagte Innenminister Ralf Jäger am Montag (03.06.2013) in Duisburg.
„Wir bieten eine qualifizierte Ausbildung für einen spannenden und krisensicheren Job”, betonte Jäger. In diesem Jahr stellt die Polizei 1.477 Kommissaranwärter ein. Mit den hohen Einstellungszahlen betreibt NRW eine nachhaltige Personalentwicklung und sorgt für eine Verjüngung der Polizei.

Die Polizei-NRW will den Anteil an Beamten mit Migrationshintergrund weiter erhöhen und wirbt deshalb gezielt um sie. „Menschen mit Zuwanderungsgeschichte besitzen durch ihre Sprachkenntnisse und kulturellen Hintergründe besondere Kompetenzen. Deswegen setzen wir verstärkt auf diese jungen Leute“, erläuterte der Minister. 2012 wurden 161 Polizistinnen und Polizisten mit Migrationshintergrund eingestellt. Das waren mehr als elf Prozent. „Dies zeigt, dass jeder die Chance hat, unabhängig von seiner Herkunft, erfolgreich zu sein“, machte Jäger deutlich.

Voraussetzung für eine Bewerbung sind Abitur, die Fachhochschulreife, ein Meisterbrief im Handwerk oder eine abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung mit anschließender beruflicher Tätigkeit von wenigstens drei Jahren. Diejenigen, die alle persönlichen und formalen Bewerbungsvoraussetzungen erfüllen, durchlaufen ein mehrtägiges Auswahlverfahren und nehmen bei erfolgreichem Abschluss am 1. September 2014 ihr Bachelorstudium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung auf.
„Das Bachelorstudium für angehende Polizisten ist eine moderne Berufsausbildung mit einem hohen Praxisanteil, die zudem die soziale und kommunikative Kompetenz stärkt“, hob der Innenminister hervor. Die Polizeianwärter erhalten in Nordrhein-Westfalen schon während des dreijährigen Studiums monatlich rund 1.000 Euro und haben die Sicherheit, dass sie nach bestandener Prüfung übernommen werden.

„Ausgebildete Polizisten arbeiten zunächst ein Jahr im Streifendienst und anschließend in einer Einsatzhundertschaft des Landes. Danach können sie in den Streifendienst zurückkehren oder sich anders spezialisieren, beispielsweise als Ermittler in einem Kommissariat, als Diensthundeführer oder zur Wasserschutzpolizei wechseln. „Die Bewerberzahlen der vergangenen Jahre zeigen, dass der Polizeiberuf für junge Leute attraktiv ist“, stellte Jäger fest. Mehr als 8.600 junge Menschen bewarben sich im letzten Jahr auf die 1.400 Anwärterstellen bei der Polizei.
Den Weg zur Online-Bewerbung und alle Bewerbungsvoraussetzungen finden Interessenten im Internet unter www.polizei.nrw.de

Sehr gute Vorbereitungslektüre für den Einstellungstest:


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