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Frankfurt/Main | Bereits am 21. September brach ein 66-Jähriger aus Wiesbaden in der Abflughalle B am Frankfurter Flughafen plötzlich leblos zusammen: Herzinfarkt, wie sich später herausstellen sollte. Da bei ihm keine Atmung und kein Herzschlag mehr festzustellen waren, begannen zwei Beamte der Bundespolizei unmittelbar mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Zehn Minuten lang kämpften die beiden jungen Polizeimeister im Alter von 22 und 24 Jahren bis zum Eintreffen des Notarztes durch Herzdruckmassage und mit einem sog. Defibrillator um das Leben des Mannes.

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Nur das beherzte und sofortige Eingreifen der jungen Bundespolizisten rettete an diesem Tag einem Menschen das Leben, erklärte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main.

Im Anschluss an einen Krankenhaus- und Reha-Aufenthalt erfreut sich der gerettete Wiesbadener heute wieder bester Gesundheit. Es war ihm ein dringendes Bedürfnis, sich bei seinen Lebensrettern persönlich zu bedanken. Am heutigen Montag (5. Dezember) war es soweit. Gemeinsam mit seiner Ehefrau und seinem Sohn besuchte er die beiden jungen Polizisten am Flughafen, um ihnen persönlich seinen Dank auszusprechen.

„Sie haben mir das Leben und meiner Frau den Ehemann gerettet“, sagte er erkennbar gerührt. Für die jungen Polizisten, deren Kernauftrag und -motivation es ist, Menschen zu schützen und zu helfen, war diese Begegnung ein Moment, der ein Leben lang hält und prägt.

Jeder aber kann zufällig in eine solche Situation kommen – ein Erste-Hilfe-Kurs kann Leben retten!