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[dropcap color=“#1e73be“ font=“0″]B[/dropcap]erlin/Świecko | Am Dienstag hat Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière das Polizeipräsidium Berlin besucht und sich dort mit Praktikern über aktuelle Entwicklungen und Präventionsmaßnahmen beim Wohnungseinbruchsdiebstahl sowie über grenzüberschreitende Kriminalität und deren Bekämpfung ausgetauscht.
Gemeinsam mit Innensenator Henkel und Polizeipräsident Kandt nahm de Maizière an einer Sitzung der Koordinierungsstelle Wohnungseinbruch teil.

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) und Polizeipräsident Klaus Kandt | Foto: Archiv © Tomas Moll
Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) und Polizeipräsident Klaus Kandt | Foto: Archiv © Tomas Moll

Im Anschluss wurde ihm die Beratungsstelle Einbruchschutz der Berliner Polizei vorgestellt. Dort erhalten Bürger jederzeit eine kostenlose kriminalpolizeiliche Fachberatung sowie Tipps und Empfehlungen zum Einbruchschutz.

De Maizière unterstrich die hohe Bedeutung von Präventionsmaßnahmen: „Die Tatsache, dass etwa 40 Prozent aller Einbrüche im Versuchsstadium stecken bleiben, zeigt, wie wichtig Sicherheitsvorkehrungen sind. Technische Maßnahmen leisten einen maßgeblichen Beitrag, doch auch Vorsicht und aufmerksame Nachbarn helfen, Einbrüche zu verhindern. Beides wollen wir mit Aufklärungskampagnen und finanziellen Anreizen zum Einbau von Sicherungstechnik fördern.

Bundesinnenminister Thomas de Maiziére beim Besuch des Gemeinsamen Zentrum der deutsch-polnischen Polizei- und Zollzusammenarbeit in Swiecko | Foto: © Henning Schacht/BMI
Bundesinnenminister Thomas de Maiziére beim Besuch des Gemeinsamen Zentrum der deutsch-polnischen Polizei- und Zollzusammenarbeit in Swiecko | Foto: © Henning Schacht/BMI

Am Nachmittag besuchten Bundesinnenminister de Maizière und der brandenburgischen Innenminister Schröter das Gemeinsame Zentrum der deutsch-polnischen Polizei- und Zollzusammenarbeit (GZ) in Świecko. Das GZ wurde 2007 eingerichtet, um die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen der deutschen und polnischen Polizei bei der Kriminalitätsbekämpfung in der Grenzregion zu verbessern.
Im Gespräch mit polnischen und deutschen Polizisten informierten sich die beiden Minister über die Arbeitsweise des GZ und die aktuellen Arbeitsschwerpunkte, wie etwa die Eigentumskriminalität. De Maizière lobte die erfolgreiche Zusammenarbeit, von der sowohl die Polizei- und Zollbehörden als auch die Bürger in der deutsch-polnischen Grenzregion profitieren.

[iconbox title=“Hintergrundinformation Einbruch“ title_align=“left“ content_align=“left“ align=“middle_left“ type=“vector“ icon=“momizat-icon-info“ icon_align_to=“box“ size=“32″ icon_color=“#81d742″ ]Im Jahr 2013 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche erneut angestiegen. Die Polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet rund 150.000 Fälle, das ist ein Anstieg von 3,7 Prozent gegenüber 2012.

Eingebrochen wurde meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- bzw. Fenstertüren, die Einbrecher verursachten dabei einen Schaden von über 427 Millionen Euro. Gleichzeitig stieg jedoch auch die Zahl der Einbruchsversuche, also die Anzahl der gescheiterten Einbrüche, weiter an. Diese Entwicklung ist positiv zu bewerten.

Im Jahr 2012 registrierte die Polizei bundesweit über 56.000 Versuche, 2013 gab es einen Anstieg auf über 60.000. Damit bleiben also rund 40% aller Einbrüche im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Maßnahmen.[/iconbox]

Grafik: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
Grafik: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

 

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Lesen Sie hier wie Sie sich effektiv gegen einen Einbruch schützen können. Infos unter: www.k-einbruch.de