Durchsuchungen in der Islamisten-Szene in Berlin

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Berlin | Seit etwa 6.30 Uhr durchsucht die Polizei mit hunderten Einsatzkräften insgesamt acht Objekte in Berlin. „Die Ermittlungen werden seit Monaten durch die Generalstaatsanwaltschaft Berlin wegen des Verdachts der Vorbereitung sowie der Anstiftung zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat geführt„, sagte Polizeisprecher Stefan Redlich.

Die Durchsuchungsbeschlüsse werden unter anderem in einem Moscheeverein im Bezirk Tempelhof-Schöneberg durchgeführt.
Ein 51-jähriger Marokanner steht im Verdacht, Dritte dazu angestiftet zu haben, sich in Syrien auf Seiten militant-jihadistischer Gruppen am bewaffneten Kampf gegen das Assad-Regime zu beteiligen. Weiterhin laufen die Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft auch gegen einen 19-jährigen Mazedonier, der im Verdacht steht, sich derzeit in Syrien am bewaffneten Kampf militant-jihadistischer Gruppen zu beteiligen.

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Wie Stefan Redlich weiter sagte: „Es liegen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass die Beschuldigten Anschläge in Deutschland geplant haben.
Auch ein Zusammenhang mit dem getöteten Islamisten in der vergangenen Woche – SEK-Einsatz.de berichtete – bestehe laut Redlich nicht.