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[dropcap color=“#1e73be“ font=“0″]F[/dropcap]indorff | Am Mittwoch (19.11.2014) in der vergangenen Woche berichteten Kinder der Grundschule in der Admiralstrasse von einem maskierten Mann, der sich nahe der Schule aufgehalten haben soll. Besorgte Eltern informierten daraufhin die Schulleitung.

Wie Eltern nun mitteilten, gab die Schulleitung die Information raus, dass es sich möglicherweise um eine Übung des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Bremer Polizei gehandelt haben könnte.

Kein Einsatz von Spezialeinheiten der Polizei

Dieses ist nicht der Fall.

„Am besagten Mittwoch fand keine Übung / Einsatz der Bremer Spezialeinheiten in der Umgebung der Grundschule statt“, wie Nils Matthiesen von der Polizei Bremen offiziell bestätigt.

Da man die Hinweise jedoch sehr ernst nehme, gehe man diesen nun nach, um den Sachverhalt aufzuklären, ergänzte Matthiesen. Auch liegen der Polizei keine Anzeigen hinsichtlich einer Bedrohung o. ä. vor.

Eltern mit ihren Kindern, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebten sich an die Polizeistation Findorff | Fürther Straße 43 | 28215 Bremen | Zentralruf (0421) 362 0 zu wenden.

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Ergänzende Informationen zum Thema „Verdächtiges Ansprechen von Kindern“:

[iconbox title=“Ergänzende Informationen „Verdächtiges Ansprechen von Kindern“:“ title_align=“left“ content_align=“left“ layout=“boxed“ bg=“#efefef“ align=“left“ type=“vector“ icon=“momizat-icon-info2″ icon_align_to=“box“ size=“32″ icon_color=“#81d742″ ]Mitteilungen von Kindern über verdächtige Personen, oder Personen die sie auf dem Weg zur oder von der Schule oder dem Kindergarten angesprochen haben, rufen regelmäßig besorgte Reaktionen von verunsicherten Eltern hervor, die Angst um ihre Kinder haben. In nicht wenigen dieser Fälle entwickeln sich daraus Gerüchte, die nur schwer wieder einzufangen sind.

Die Polizei geht jedem Hinweis auf verdächtiges Ansprechen von Kindern nach. Zum Glück stellt sich sehr selten ein Verdacht als richtig heraus, in den allermeisten Fällen liegt dem geäußerten Verdacht ein harmloser Sachverhalt zu Grunde. Was können Eltern vorbeugend tun? Für selbstbewusste und aufgeklärte Kinder besteht erfahrungsgemäß ein geringeres Opferrisiko.

Die Polizei empfiehlt daher:

  • Erlauben Sie ihrem Kind ausdrücklich, dass es “Nein” sagen darf, wenn ihm etwas komisch vorkommt, es sich unwohl fühlt oder es sich in Gefahr wähnt.
  • Üben Sie mit ihrem Kind – etwa in kleinen Rollenspielen – wie es sich in bedrohlichen Situationen verhalten soll. Es soll weglaufen, andere Erwachsene ansprechen, um Hilfe bitten oder auch laut auf sich aufmerksam machen und um Hilfe schreien.
  • Ermuntern Sie ihr Kind ausdrücklich, um Hilfe zu bitten, wenn es Hilfe braucht.
  • Ihr Kind sollte die Notrufnummer 110 kennen und auch wissen, dass es bei Gefahr ohne Geld und ohne Telefonkarte, mit jedem Handy und von jedem öffentlichen Fernsprecher aus die Polizei rufen kann.
  • Lassen Sie ihr Kind nach Möglichkeit in Gruppen zur Schule gehen.[/iconbox]

Weitere Tipps erhalten Sie auch auf der offiziellen Webseite der Polizei Beratung unter: www.polizei-beratung.de