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[dropcap]B[/dropcap]erlin | Die Besatzung einer Funkstreife der Polizei Berlin rettete in der vergangenen Nacht das Leben eines 22-Jährigen im Bezirk Wedding.
Passanten benachrichtigten gegen 0.20 Uhr den Polizeinotruf und teilten mit, dass an der Kreuzung Fennstraße Ecke Tegeler Straße ein in Tränen aufgelöster Mann sitze, der sich nicht mehr beruhigen ließe.

Als die alarmierten Beamten des Polizeiabschnitts 35 eintrafen und klären wollten, was sich zugetragen hatte, sackte der 22-Jährige plötzlich leblos zusammen.
[pull_quote_center]Die Polizisten alarmierten sofort die Feuerwehr und begangen mit der Herzdruckmassage und der Atemspende[/pull_quote_center], so ein Polizeisprecher.

Die Rettungskräfte setzten dann die Reanimation fort und brachten den Mann anschließend in eine Klinik. Lebensgefahr besteht nach Aussage der Polizei nicht mehr.
Nach den ersten Erkenntnissen hatte sich der 22-Jährige über private Dinge echauffiert, so dass er kollabierte.

Info: Auch beim SEK gibt es ausgebildete Rettungssanitäter. | Foto: © Tomas Moll
Info: Auch beim SEK gibt es ausgebildete Rettungssanitäter. | Foto: © Tomas Moll

Die Polizei rät:[quote_box_left]Nehmen Sie in regelmäßigen Abständen an einem „Auffrischungs-Kurs“ für „Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort“ teil, um Ihr Wissen und Handeln in einer Notfallsituation zu festigen.[/quote_box_left] Mit wenigen Schritten und Kenntnissen kann jeder seinen Mitmenschen oftmals das Leben retten.

Bei Unfallsituationen oder Menschen in Not zu helfen, ist nicht nur eine sittliche, sondern auch eine rechtliche Pflicht.

Weitere Informationen wie Sie im Notfall helfen können, oder wie genau eine Herz-Lungen-Wiederbelebung funktioniert, finden Sie z.B. auf den Internetseiten des Deutschen Roten Kreuzes.