Anzeige
[dropcap color=“#1e73be“ font=“0″]M[/dropcap]ainz | Sie fahnden, observieren und nehmen Schwerkriminelle fest – seit 40 Jahren ist das Mobile Einsatzkommando (MEK) der Rheinland-Pfälzischen Polizei täglich im Einsatz.

Das MEK ist eine verdeckt operierende Spezialeinheit, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit besonderen Methoden und Techniken in den Deliktsbereichen der Schwer- und Schwerstkriminalität, der Organisierten Kriminalität und des Terrorismus arbeiten. Sie unterstützen die Kollegen aus den entsprechenden Fachbereichen der Polizeipräsidien und des Landeskriminalamtes im Kampf gegen kriminelle Strukturen und bei der Abwehr besonderer Gefahren.

Trauriger Anlass für die Gründung der Spezialeinheiten waren die Vorfälle rund um die Olympischen Spiele in München 1972. Die Erfahrungen mit extremen Kriminalitätsformen und terroristischer Gewalt stellten die Polizei vor neue Herausforderungen. Mit einem Beschluss der Innenministerkonferenz von 1974 fiel der Startschuss für die Spezialeinheiten des Landes – hier in Rheinland-Pfalz und auch in den anderen Bundesländern. Für die Bekämpfung von Geiselnahmen, Entführungen und Erpressungen sind seitdem die Spezialeinheiten der Polizei im Einsatz.

Zum heutigen Festakt des 40-jährigen Bestehens des Mobilen Einsatzkommandos Rheinland-Pfalz begrüßte der Präsident des Landeskriminalamtes, Wolfgang Hertinger etwa 150 Gäste aus dem benachbarten Ausland, aus Politik und Polizei. In seiner Festrede betonte Innenminister Roger Lewentz: „Die Landesregierung und ich persönlich wissen um die Bedeutung der oft schwierigen, hochriskanten und außergewöhnlichen polizeilichen Arbeit des MEK.

40 Jahre MEK bedeuten zahlreiche erfolgreiche Einsätze in polizeilichen Extremlagen.