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E s ist eine deutliche Aussage die KHS TACTICAL WATCHES mit der neuen Modellserie REAPER am 23. September 2015 machte: „Eine robuste, hochwertige Einsatzuhr mit H3 Beleuchtungsschema unter 200 Euro.“ In dem Preissegment sucht man vergeblich nach einer gleichwertigen Alternative mit dem Preis- / Leistungsverhältnis, wie dass der KHS REAPER. Ja, man sucht sogar vergebens nach einer hochwertigen Uhr mit H3 Trigalights Beleuchtung für den Preis.

Wir hatten zum Verkaufsstart exklusiv die Möglichkeit die neue Einsatzuhr ausführlich unter die Lupe zu nehmen und in der Praxis ausgiebig zu testen. Im Vorfeld waren wir doch etwas skeptisch, ob es KHS TACTICAL Watches tatsächlich möglich ist, eine Uhr mit H3 Beleuchtung auf den Markt zu bringen, die in der Preisklasse und mit den Ausstattungsmerkmalen wirklich das Zeug zu einer alltagstauglichen Einsatzuhr hat. Oder wird nicht zu viel versprochen? Ist die KHS REAPER wirklich so robust wie es der Hersteller sagt? Ist die Uhr tatsächlich wasserdicht? Was kann das neue rot / weiße Beleuchtungsschema?

Ob sie mit den höherpreisigen KHS Einsatzuhren mithalten kann, tatsächlich alltagstauglich im Dienst ist, erfahrt Ihr in diesem Testbericht  und Erfahrungen zur KHS REAPER.

Die neue KHS REAPER im Detail

Die neue KHS REAPER | Foto: © SEK-Einsatz.de

Schauen wir uns zuerst einmal die Ausstattungsmerkmale an mit der die Uhr geliefert wird.

Ausstattung der KHS REAPER
  • H3 Beleuchtungssystem mit den originalen Trigalights©, welche permanent leuchten ohne Stromverbrauch. Zudem mit einer exklusiven Farbgestaltung umgesetzt, die bei KHS aktuell nur bei der REAPER angewendet wird.
  • Enorm robustes und ultraleichtes Polycarbonatgehäuse für den rauen Dienstalltag
  • Gehärtetes Mineralglas, zum Schutz vor unschönen Kratzern
  • Wasserdichtigkeit bis 10 bar, damit die Uhr nicht so schnell „baden“ geht
  • Krone mit Kronenschutz für seitliche Anschläge
  • Swiss Made Analog-Quarzuhrwerk, für die präsizise Uhrzeit und Langlebigkeit
  • Linksdrehende und enorm griffige Lünette, die ein Verstellen mit Einsatzhandschuhen kein Problem darstellt
  • Ein roter Sekundenzeiger für taktisch sekundengenaue Einsätze wie bei allen KHS Einsatzuhren verwendet wird
  • Energieeinsparungs-Funktion bei gezogener Stellwelle: Reduktion des Stromverbrauchs um ca. 70%
  • Taktisches und gut ablesbares matt schwarzes Zifferblatt mit arabischen Ziffern und Datumsfenster
  • Schockresistenz nach NIHS 91-10, um Stöße und Schläge zu absorbieren

Beziehen kann man die Uhr mit seinem Wunscharmband direkt im Onlineshop von Amazon.

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Wer die neue KHS REAPER sein Eigen nennen möchte, der braucht nicht lange warten. Nach gut 1-3 Werktagen – nach der Bestellung Amazon – wird die recht maskulin-anwirkende Einsatzuhr in einem schlichten und dennoch schönen Karton geliefert. Wer die REAPER mit einem Natoband X|TAC bestellt hat, der braucht nur noch sein Wunschpatch anbringen, Uhr anlegen und die taktische Zeitmessung kann beginnen.

Die Lieferung der KHS Reaper erfolgt in einem Karton. Im Vordergrund ein Natoarmabnd X|TAC mit KHS Patch | Foto: © SEK-Einsatz.de
Die Lieferung der KHS Reaper erfolgt in einem Karton. Im Vordergrund ein Natoarmabnd X|TAC mit KHS Patch | Foto: © SEK-Einsatz.de

Die KHS REAPER im Praxistest

Die neue KHS REAPER überzeugt nicht nur durch ihren optischen Anblick, sondern auch durch ihre Robustheit. Auf den ersten Blick würde man vermuten, hier wurde eine Menge Edelstahl verbaut, so hochwertig wirkt die Uhr, doch weit gefehlt. Bei dem Gehäuse setzt KHS auf das enorm robuste und ultraleichte carbonfaserverstärkte Polycarbonat, welches der Uhr die gewisse Leichtigkeit beim Tragen sowie widerstandsfähige Härte im Einsatz gibt. Dank der Materialen und Leichtbauweise kommt die REAPER auf gerade einmal 60 Gramm, so dass man nach wenigen Minuten die Uhr kaum am Handgelenk spürt. Hier gefiel uns besonders, dass der Edelstahl-Boden fast plan mit dem Gehäuse verschraubt ist. Somit konnte sich kein Dreck unter der Uhr sammeln und auch nach Stunden des Tragens am Arm, gab es keine häßlichen Abdrücke oder Druckstellen. Der Gehäuseboden besteht aus gebürstetem Edelstahl und ist somit nicht glänzend oder bei Lichteinfall stark reflektierend. Darauf wieder findet sich der KHS Adler in schwarz. Zu dem bietet der Gehäuseboden ausreichend Platz für eine individuelle Wunschgravur, die bei einem Kauf im KHS Onlineshop, kostenlos aufgebracht werden kann.

LESEN SIE HIER WEITERE EINSATZUHREN-TESTS

Der Kronenschutz ist nicht nur eine optische Ergänzung, sondern trägt dazu bei, dass die Krone beim Tragen nicht permanent in den Handrücken drückt. Auch ist er die idealle Ergänzung, dass bei seitlichen Anstößen die Krone optimal geschützt ist. Zum Einstellen von Uhrzeit oder Datum wird die Krone einfach gezogen und anschließend wieder zurückgedrückt. Entgegen anderer KHS Uhrenmodelle, ist die Krone bei der REAPER nicht verschraubbar. Jedoch wird durch die passgenauen Dichtungen eine Wasserdichtigkeit von 10 bar nach Herstellerangaben gewährt. Aus diesem Grund eignet sich die KHS REAPER natürlich zum Schwimmen, Baden, Autowaschen, Händewaschen oder sonstigem normalen Wasserkontakt. Zum Tauchen ist sie nicht geeignet. In unserem Test haben wir die Uhr trotz gezogener Krone und Warnung des Herstellers in ein Glas Wasser geworfen, um zu simulieren, wie schnell die Uhr „absäuft“. Fazit: Auch nach 30 Minuten Wasserbad hat die REAPER ihre volle Funktion.

Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass es sich bei eventuellen Schäden dadurch nicht um einen Garantiefall handelt und somit nicht zum Nacharmen gedacht ist. Die Wasserdichtigkeit der KHS REAPER kann nur gewährleistet werden, wenn die Krone nicht gezogen ist. Die Krone muss immer geschlossen sein, wenn die KHS REAPER mit Wasser in Kontakt kommt.

Unser Versuch zeigt jedoch wie soldie die neue KHS REAPER verarbeitet ist und sich somit auch für den Einsatz z. B. bei der Wasserschutzpolizei eignet.

Die KHS REAPER im Wasserdichtigkeitstest mit gezogener Krone | Foto: © SEK-Einsatz.de
Die KHS REAPER im Wasserdichtigkeitstest mit gezogener Krone | Foto: © SEK-Einsatz.de

Wie bei allen analogen KHS Einsatzuhren wird ein Original Schweizer-Uhrwerk verbaut. Dieses arbeitet stets zuverlässig und präzise. Bei unserem Testkandidaten jedoch nicht zu 100%. Wie auf dem obigen Foto zu erkennen, versetzt der KHS typische rote Sekundenzeiger leicht. Leider ist dieses Phänomen bei diversen Herstellern zu beobachten und nicht 100%ig zu vermeiden, denn das Zifferblatt hat immer eine gewisse Passtoleranz, ebenso die Zeiger. Wir konnten diese Abweichung jedoch zum ersten Mal bei all unseren getesteten KHS Einsatzuhren nur aktuell bei unserem REAPER Testmodell feststellen. Möglicherweise handelt es sich um einen Einzelfall.

Volle Punktzahl gab es in unserem Test, wie bereits von KHS TACTICAL WATCHES gewohnt, beim Uhrenglas. Trotz des geringen Preises, wurde zu unserer Überraschung gehärtetes Mineralglas verbaut und nicht wie bei anderen Herstellern in dieser Preisklasse Plastik. Somit ist die Uhr vor unschönen Kratzern sehr gut geschützt. Weitere Pluspunkte sammelt die robuste REAPER bei der Beschaffenheit des Gehäuses. Das aus Polycarbonat gefertigte Gehäuse sowie das Mineralglas bieten auch Schlägen und extremen Vibrationen stand. Dadurch ist die Einsatzuhr auch nach NIHS 91-10 Schockresistenz und macht den großen G-Uhren deutlich Konkurenz.

Eine Einsatzuhr nur für Männer?

Definitiv NEIN.

Die KHS REAPER macht mit ihren Maßen von: 50 x 49 x 13,2 mm auch am Handgelenk der weiblichen Polizistinnen eine gute Figur. Sie wirkt massiv, ohne jedoch zu sehr aufdringlich zu sein. Bei Frauen zählt natürlich auch immer das Aussehen. Die Handtasche muss zu den Schuhen passen und die Uhr zur Uniform. Auch hier kein Problem.

Der Hersteller KHS TACTICAL Watches bietet zu der neuen REAPER 17 verschiedene Armbandvarianten / Farben an. Somit ist für jeden Geschmack und Einsatzbereich die richtige Farbkombi dabei. Um das Armband im Nachgang zu wechseln, bedarf es einem Bandwechselwerkzeug, da die Federstege zum Schutz vorm Abreißen, fest mit der Uhr verbunden sind. Wer dieses Werkzeug nicht hat, dem bietet KHS TACTICAL Watches die Möglichkeit, sein neues Wunscharmband bei KHS online zu bestellen und seine Uhr zum Hersteller nach Mühlheim an der Ruhr (NRW) zu senden. Dort wird das Band professionell getauscht und anschließend die Uhr kostenfrei zurück gesendet. Wir meinen: Das ist Kundenservice made in Germany!

Eine kleine Auswahl an KHS REAPER Armbändern. Insgesamt stehen 17 Bänder zur Verfügung | Foto: © SEK-Einsatz.de
Eine kleine Auswahl an KHS REAPER Armbändern. Insgesamt stehen 17 Bänder zur Verfügung | Foto: © SEK-Einsatz.de

Wer seine Uhr jedoch nicht extra einsenden möchte, dem empfehlen wir ein Gang zum örtlichen Juwelier mit Uhrmacher seines Vertrauens. Denn mit dem richtigen Werkzeug ist der Wechsel des Armbandes in wenigen Minuten vollzogen. Zum Test sind wir mit den Armbändern in zwei verschiedene Geschäfte gegangen um den Armbandwechsel durchführen zu lassen. Der erste geteste Spezialist wechselte uns das Armband in 2 Minuten. Kosten – Zitat: „Das ist unser Service und geht aufs Haus.“ Der zweite Laden benötigte ziemlich die selbe Zeit und gab uns den Hinweis, für den Wechsel, einfach etwas nach eigenem Ermessen in die Kaffeekasse zu werfen. Daumen hoch!

DIE BELEUCHTUNG „RED HALO“

In unserem Test überzeugte uns die rund 160 Euro teure KHS REAPER bislang voll und ganz. Also wird es Zeit sich die Beleuchtung mal genauer anzuschauen. Eine Einsatzuhr mit H3 Trigalights für unter 200 Euro? Da muss doch ein Haken sein. Bislang gibt es nichts auszusetzen, also wurde möglicherweise an der Beleuchtung gespart, dachten wir uns. Falsch gedacht!

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Die neue KHS REAPER kommt mit einem „Pommes Schranke“ Beleuchtungsschema daher. ROT / WEIß. Taktisch und für den täglichen Einsatz eine glatte Eins. Doch damit nicht genug, neue Uhr, neues Beleuchtungskonzept. Jede KHS Einsatzuhr hat ihr typisches Beleuchtungsschema mit passendem Namen. Nur die REAPER hatte bis einen Tag vor der Veröffentlichung keinen.

Was macht KHS?

Richtig, die Kunden fragen!  In einer Facebook-Umfrage mit geichzeitigem Gewinnspiel, wurden kurzerhand die Kunden gefragt, wie sie die Beleuchtung nennen würden. Zahlreiche interessante Vorschläge waren dabei und heraus kam: „RED HALO“. In Anlehnung der militärischen Fallschrimspringer die im Freifall-Fallschirmsprünge absolvieren und in geringer Höhe erst den Schirm öffneten – HALO = High Altitude – Low Opening.

Was sind die Vorteile der H3 Dauerbeleuchtung?

Im Internet finden sich immer wieder Möchtergern Experten zu Trigalights, die behaupten, dass die Uhr dadurch leuchten würde wie ein Glühwürmchen und taktisch völlig ungeeignet sei. Doch auch hier weit gefehlt. Es gibt kaum einen Hersteller taktischer Einsatzuhren, der nicht auf eine H3 Tritium Beleuchtung setzt. Denn der Vorteil liegt klar „an“ der Hand. Permanente Beleuchtung der Zeiger zum Ablesen der Uhrzeit ohne Beanspruchung der Batterie oder einen Knopf drücken zu müssen. Eine Tritiumgaslichtquelle besteht aus einem Glasröhrchen aus Borosilikatglas, welches von innen mit einem Leuchtmittel („Phosphor“) beschichtet und mit Tritium gefüllt ist, dadurch leuchten sie wesentlich stärker als konventionelle Uhren mit Leuchtfarbe oder per Knopfdruck. Entgegen mancher Meinungen leuchten die Trigalights nicht so stark, dass Dritte sie aus weiter Entfernung sehen können, sondern allein der Uhrenträger kann bei völliger Dunkelheit die Zeit gut ablesen.

KHS Reaper ng2Bei der KHS REAPER leuchten die Stunden rot sowie Minuten- und Stundenzeiger als auch die 12 weiß. Nicht jeder Träger benötigt eine sekundengenaue Messung der Zeit in völliger Dunkelheit. Auch gibt es auf der Lünette keinen H3 Pointer. Dafür erhält der Käufer, eine robuste, leichte und dennoch hochwertige und zuverlässige Uhr mit H3 Beleuchtung deutlich unter 200 Euro.

Eine weitere beliebte Diskussion ist die Leuchtstärke von Einsatzuhren mit Trigalights. Bemängeln einige Träger, sie seien zu schwach, kritisieren Andere, sie leuchten zu stark. Grundsätzlich kommt es zuerst einmal auf die Beleuchtung der Umgebung an. In unseren Regionen gibt es kaum Punkte, wo es kein Restlicht – Straßenlaternen etc. – gibt. Hier ist also wichtig, dass eine Einsatzuhr nicht nur über eine ausreichende Beleuchtung verfügt, sondern auch ein konstrastreiches Zifferblatt und Zahlen hat zum einfachen ablesen. Beide Punkte erfüllt die KHS REAPER voll und ganz.

Polizeikommissar Ilkay – Mitglied einer EHu in NRW – testete in einer Nachtschicht die REAPER. Seine Meinung: „Wir vollzogen in der Nacht eine Verkehrskontrolle mit dem Schwerpunkt auf BTM und Alkohl der Verkehrsteilnehmer. Im Rahmen der Kontrolle, stellten wir bei zwei Pkw-Führern Alkoholgeruch fest, so dass wir eine Atemalkoholmessung durchführten. Zur gerichtsverwertbaren Dokumentation, muss neben des gemessenen Atemalkoholgehalts auch die exakte Uhrzeit protokolliert werden, bevor der Doc eine Blutentnahme durchführt. Da wir in der Nacht bei wenig Licht kontrollierten, war ich begeistert, dass ich mit der rechten Hand den AAK hielt und auf der Linken mit der Uhr gleich die Zeit nehmen konnte. Normalerweise muss ich dafür auf meiner G-Schock den Beleuchtungsknopf drücken, wenn die Messung vorbei ist. Das ist oftmals nervend. Gut gefiel mir auch das kontrastreiche Zifferblatt der KHS.

Hier die KHS REAPER im direkten Nacht-Vergleich mit der KHS PLATOON LDR und der KHS TACTICAL SHADOW

Die KHS REAPER im Vergleich zur PLATOON LDR (links) und der KHS TACTICAL SHADOW (rechts) | Foto: © SEK-Einsatz.de
Die KHS REAPER im Vergleich zur PLATOON LDR (links) und der KHS TACTICAL SHADOW (rechts) | Foto: © SEK-Einsatz.de

UNSER FAZIT ZUR KHS REAPER

Knaller Einsatzuhr mit H3 Beleuchtung zum Knaller Preis! Wer eine echte robuste Einsatzuhr mit den original Trigalights zum kleinen Preis sucht, der hat sie mit der KHS REAPER gefunden.

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