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Essen | Am gestrigen Donnerstag suchten sich zwei junge „Kiffer“ definitiv den falschen Platz aus, sich mal kurz „einen Joint reinzuziehen“. Die beiden mazedonischen Männer im Alter von 19 und 22 Jahren rauchten vor dem Gebäude des Zollfahndungsamtes Essen jeweils einen Joint. Von zwei Ermittlungsbeamten, insbesondere wegen des extremen Marihuanageruchs, darauf angesprochen, reagierten die beiden bereits recht unverschämt und beschimpften die Beamten.

Obwohl sich die Fahnder sogleich mit Dienstausweis den beiden gegenüber als Ermittlungspersonen auswiesen, hielt dies die jungen Männer nicht davon ab, sich den Beamten gegenüber beleidigend zu äußern. Beide beschimpften die Beamten abwechselnd als „Wichser“ und „Idiot“ und erklärten die beiden Fahnder „fertigmachen“ zu wollen.

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Nachdem die Zollfahnder die Beiden zur Personalienfeststellung mit in das Dienstgebäude nehmen wollten, riefen die in Essen wohnhaften Delinquenten nach der Polizei. Da sie der Aufforderung nicht nachkamen, mussten die Zollfahnder mit sanftem, unmittelbarem Zwang reagieren, um schließlich im Dienstgebäude ihre Identität feststellen zu können.

Die durchgeführten Drogenschnelltests auf Cannabis waren positiv. Gegen die beiden Männer, einer davon bereits polizeilich bekannt, wurden Strafverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmittel und Beamtenbeleidigung eingeleitet.

Um die Personalien einer der beiden Männer zu bestätigen, wurden die Eltern kontaktiert. Anschließend entschuldigten sich die jungen Männer bei den Beamten und konnten ihre Heimreise antreten.