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SEK-Einsatz | Wasserschaden führt zu Bedrohungslage

SEK Beamte dringen in Wohnung ein | Symbolfoto

Berlin – Zu einer weiteren Bedrohungslage mit einer Schusswaffe rückten Beamte des Spezialeinsatzkommando heute (25.05.2012) Vormittag nach Berlin-Neukölln aus. Eine 50-jährige Mitarbeiterin einer Hausverwaltung sowie ein Angestellter eines Schlüsseldienstes klingelten gegen 09:30 Uhr bei einem Mieter in der Wissmannstraße, da der Nachbar unter ihm über von der Decke tropfendes Wasser geklagt hatte.
Nachdem der Mieter die Tür nicht geöffnet hatte, wurde diese von dem Mitarbeiter des Schlüsseldienstes aufgemacht. Da in der Wohnung jemand zu hören, jedoch eine Sicherheitskette vorgelegt war, zog die Angestellte der Hausverwaltung die Polizei hinzu. Nach Eintreffen der Polizeibeamten durchtrennte der Mitarbeiter des Schlüsseldienstes die Sicherungskette mit einem Bolzenschneider.

In der Wohnung kam dem Quartett dann plötzlich der Mieter entgegen und hielt eine Waffe in der Hand. Die Vier verließen die Wohnung daraufhin wieder und die eingesetzten Polizisten forderten über die Leitstelle ein SEK an.

Nachdem das angeforderte Spezialeinsatzkommando vergeblich versucht hatte, den Mann zu überreden, die Tür von allein zu öffnen, drangen die Spezialkräfte gewaltsam in die Wohnung ein und überwältigten den 44-Jährigen.
Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurde eine Schreckschusswaffe beschlagnahmt. Der äußerlich unversehrte Mann kam zur ärztlichen Begutachtung in ein Krankenhaus.

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One Comment

  1. Wenn Polizisten mit einer Waffe bedroht werden dann sollte auf jeden Fall sofort auf den Täter ohne jegliche Vorwarnung geschossen werden. Das SEK hätte diesen Täter keinesfalls festnehmen dürfen sondern hätte auf jeden Fall sofort schießen müssen. Solche Menschen sind eine Gefährdung für die Allgemeinheit.

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