NRW

SEK-Einsatz Kall: Messerverletzung stellt sich als Unglück da

Symbolfoto | © Tim Schaarschmidt
Symbolfoto | © Tim Schaarschmidt

Wie bereits berichtet kam es am gestrigen Dienstag zu einem größeren Polizeieinsatz mit Beteiligung eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) in Kall nahe Euskirchen. Ein 15-jähriger Jugendlicher gab an, von einem 42-Jährigen im Hausflur bedroht und mit einem Messer verletzt worden zu sein. Da der 42-Jährige auf hinzugezogene Polizeikräfte nicht reagierte, von einer weiteren Bedrohung ausgegangen werden musste, wurden die Spezialisten des SEKs angefordert.

Gegen 17.38 Uhr drangen diese in die Wohnung des 42-Jährigen ein und nahmen ihn widerstandslos fest.
Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich um einen „Unglücksfall“ gehandelt hat und der Jugendliche den Sachverhalt zunächst falsch darstellte.
Der 15-Jährige korrigierte seine Aussage und sagte der Vorfall habe sich in der Wohnung des Tatverdächtigen abgespielt.
„Man befand sich mit mehreren Personen in der Wohnung des 42-Jährigen als sich das Opfer am Messer, welches der Tatverdächtigte in der Hand hielt, verletzte. Eine drohende Haltung des 42-Jährigen habe zu keiner Zeit bestanden“, teilte ein Polizeisprecher mit.

Mögliche Regressforderungen bezüglich des entstandenen Schadens und Polizeieinsatzes werden nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen geprüft.

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