SEK - Einsätze

SEK-Einsatz in Springe

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Hannover – Gestern Nachmittag gegen 16:15 Uhr ist an der Straße Seewiesenweg (Springe) die Wohnung eines 22-Jährigen von dem Spezialeinsatzkommando (SEK) Niedersachsen durchsucht worden. Der Wohnungsmieter hat sich seiner Festnahme widersetzt, einen 58 Jahre alten Polizeibeamten verletzt und ist eingewiesen worden.

Der 22-Jährige hatte vor einigen Tagen seiner Ex-Freundin gedroht, sie mit einer sogenannten “Pump-Gun” zu erschießen, worauf eine Richterin einen Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung erließ, die er zusammen mit seiner jetzigen Freundin (20 Jahre alt) und deren 49-jährigen Mutter bewohnt. Da der mutmaßliche Täter bereits Vorerkenntnisse wegen Gewaltdelikten hat, wurde das SEK Niedersachsen hinzugezogen. Die Ermittler drangen in die Wohnung ein und fixierten den mutmaßlichen Täter auf dem Boden, wogegen er sich vehement wehrte. Danach beruhigte er sich ein wenig. Als die Beamten ihn aus der Wohnung führten, versetzte der 22-Jährige, der polizeilich als Drogenkonsument bekannt ist, einem 58 Jahre alten Polizisten des Kommissariates Springe unvermittelt eine Kopfnuss, so dass dieser in einer Klinik behandelt werden musste, dort stationär verblieb und derzeit nicht dienstfähig ist. Auch der Angreifer musste aufgrund eines vermutlichen Krampfanfalls in ein Krankenhaus transportiert werden, wo er sich jedoch gegen die Behandlung wehrte. Anschießend ist er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Bei der Wohnungsdurchsuchung wurde keine Waffe aufgefunden. Der 22 Jahre alte Mann wird heute einem Haftrichter vorgeführt, der über seinen weiteren Verbleib entscheidet. Gegen ihn sind Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet worden.

Quelle: Polizeidirektion Hannover

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