Thüringen

SEK überwältigt mutmaßlichen Räuber im ICE

Symbolfoto
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Ein 35-Jähriger soll nach jetzigem Ermittlungsstand der Polizei am gestrigen Dienstag (03.12.2013) gegen 05.20 Uhr an einem Kiosk am Bahnhof unter Vorhalt eines Messers Zigaretten erbeutet haben. Anschließend soll der mutmaßliche Räuber einen Taxifahrer vor dem Bahnhof ebenfalls mit einem Messer bedroht und die Herausgabe von Bargeld erzwungen haben.
Beamte der Bundespolizei nahmen die Verfolgung des Tatverdächtigen auf dem Bahnhofsgelände auf. Dabei soll der 35-Jährige auch den Beamten mit dem Messer gedroht haben. Als der Tatverdächtige offenbar nicht bereit war, das Messer wegzulegen und auch nach dem Einsatz von Pfefferspray keine Reaktion zeigte, gaben die Bundespolizisten Warnschüsse ab. Der Verdächtige flüchtete daraufhin in einen im Bahnhof stehenden, unbesetzten ICE.

Polizeibeamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Thüringer Landespolizei nahmen den aus Rumänien stammenden Mann gegen 07.30 Uhr fest. Gegen ihn wird nun durch die Saalfelder Kriminalpolizei unter anderem wegen des Verdachts zweier Raubstraftaten ermittelt. In diesem Zusammenhang vernehmen die Beamten nun Zeugen und sichern Spuren auf dem Saalfelder Bahnhofsgelände.
Wegen der polizeilichen Einsatzmaßnahmen kam es im Zugverkehr zeitweise zu Behinderungen.
Nach aktuellen Informationen wurden während der Festnahme weder der Verdächtige noch Einsatzbeamte der Polizei erheblich verletzt.

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