Foto © RTL II
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In dem Scripted-Reality-Format „Die Zollfahnder – Hart an der Grenze“ geht es um die Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll (ZUZ) und die Observationseinheit Zoll (OEZ). Beide Formate wurden von der Firma Blueprint Productions Holding GmbH unter der Leitung von Frank Schmidt, vielen auch aus der damaligen Sat.1 Talkshow „Franklin“ bekannt, produziert. Auch mittlerweile gescriptete Formate wie „Schneller als die Polizei erlaubt“ oder „Mieten, Kaufen, Wohnen“ werden von Blueprint produziert.

„Bei den „Zollfahndern“ und „Zugriff“ tasten wir uns teilweise ganz deutlich in den Fiction-Bereich vor, verwenden auch Spezialeffekte wie Explosionen und Stunts. Sprecher und O-Töne grenzen es allerdings dann doch wieder klar von der Fiction ab“, so Frank Schmidt in einem Interview.

Ob es genau daran lag oder doch an der konkurenzreichen Samstagabend-Primetime, verraten die schlechten Einschaltquoten nicht. „Die Zollfahnder – Hart an der Grenze schalteten in der wichtigsten Zielgruppe 14- bis 49-Jährige, gerade einmal 410.000 Zuschauer ein. Was in der Gruppe einem Marktanteil von 4,9% entsprach. Insgesamt schauten die Serie 690.000 Menschen.
Auch bei der im Anschluss gezeigten Doppelfolge von „Zugriff – Jede Sekunde zählt“ schalteten gerade einmal 850.000 Zuschauer ein.
In dem scripted Format geht es um eine SEK-Einheit aus Frankfurt am Main.

Noch schlechter lief es im Anschluss für die von Action Concept (u.a. „Alarm für Cobra 11“) produzierte Reihe „MEK 8“. „MEK 8“ zeigt ein Mobiles Einsatzkommando bei den gefährlichsten Einsätzen Deutschlands. Das MEK 8 ist direkt dem Innenministerium unterstellt und mit allerhand Sonderrechten ausgestattet, auch wenn das Ministerium die Existenz des MEK 8 bisher nicht offiziell bestätigt hat.
Die erste Folge wollten nur 480.000 Zuschauer sehen und die direkt im Anschluss ausgestrahlte zweite Folge 400.000.

Wer keines der Formate gesehen hat, kann dieses unter RTLII.de machen oder sich reale Einsätze und Dokumentationen in unserer Mediathek anschauen.
Bleibt also abzuwarten ob die TV-Zuschauer auch weiterhin Interesse an dem eh bereits überfluteten Programm von Scripted-Reality-Formaten hat.