G20

Vorläufige Bilanz

Am Samstagabend ist die Polizei zu ihrer Null-Toleranz-Strategie zurückgekehrt. Nachdem es am Abend zu massiven Angriffen mit Flaschen und Steinen auf die Einsatzkräfte im Bereich Neuer Pferdemarkt kam, griffen die Beamten umgehend ein. Mit Wasserwerfern und hunderten Einsatzkräften rückte die Polizei ins Schanzenviertel vor. Auch Spezialeinsatzkräfte verschiedener Bundesländer sowie Spezialeinheiten der Bundespolizei wurden zur Schanze verlegt.
Während am Freitagabend militante und gewaltbereite Personen im Schanzenviertel zahlreiche Straftaten begingen, handelte es sich am Samstagabend nach Angaben überwiegend um Krawalltouristen, vereinzelten Autonomen und Schaulustigen, die immer wieder die Einsatzkräfte mit Flaschen, Steinen und Pyrotechnik angriffen. Dabei wurden erneut Polizisten verletzt. Auch wurden immer wieder Barrikaden auf den Straßen angezündet.

Bis in die frühen Sonntagmorgenstunden musste die Polizei Wasserwerfer und Pfefferspray einsetzen. Mit Stand Sonntag 02.19 Urh sind seit Beginn der Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg 144 Personen festgenommen und 144 weitere in Gewahrsam genommen worden. Die Zahl der verletzten Polizistinnen und Polizisten lag bis Samstagmorgen bei 213.

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