Rhein.-Pfalz

Amok-Alarm: Polizei räumt Schulen

Ludwigshafen | In Ludwigshafen hat am Mittwochmorgen ein mutmaßlicher bewaffneter Jugendlicher einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Gegen 07.40 Uhr meldete eine Anwohnerin, dass ein möglicherweise mit einer Pistole bewaffneter Jugendlicher in der RheingönheimerStraße gelaufen sein soll. Da sich in der Straße ein Schulzentrum mit einer Realschule und Gymnasium befindet, entsandte die Polizei umgehend starke Kräfte und riegelte die Straße ab.

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Dutzende Einsatzkräfte und Spezialeinheiten der Polizei Rheinland-Pfalz sicherten die beiden Schulen und durchsuchten die Gebäude, während Schüler in die Sporthalle des Schulzentrums gebracht worden sind. Dort wurden nach Angaben von Polizeisprecherin Sandra Giertzsch, Schüler und Lehrer professionell betreut. Eine Auffangstelle für Eltern befand sich an der kleinen Turnhalle.

Am Vormittag twitterte die Polizei, dass beide Schulen durchsucht worden seien.

Wie Polizeisprecherin Giertzsch am Einsatzort erklärte: „Wir haben hier keine Person festgestellt und die Gefahrenlage hat sich bislang nicht bestätigt.“

Nach Abschluss der umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen der Polizei wurden durch die Schulleitung die Schüler an ihre Eltern übergeben.
Auf der Internetseite der Karolina-Burger-Realschule teilte Schulleiter Oliver Hornickel zuvor mit: „Im Schulzentrum selbst gibt es im Moment keine wahrnehmbare Gefahrensituation.“ Die Polizei habe die Lage im Griff, es laufe alles sehr geordnet und professionell ab. „Bitte machen Sie sich keine Sorgen„, appellierte er.

Die Leitung des benachbarten Heinrich-Böll-Gymnasiums rief Eltern auf, ihre Kinder vorerst nicht anzurufen oder abzuholen. „Es handelt sich hierbei um keine akute Bedrohungslage, sondern um reine Vorsichtsmaßnahmen„, schrieb die Schule auf ihrer Internetseite.

An den beiden Schulen werden zusammen rund 1.200 Schüler unterrichtet.
Die polizeilichen Maßnahmen und Fahndung nach dem mutmaßlichen Jugendlichen dauern an.

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