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Symbolfoto: © SEK-Einsatz.de
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[dropcap color=“#1e73be“ font=“0″]B[/dropcap]remen | Am frühen Mittwochnachmittag rief eine männliche Person bei einem 80-Jährigen in Horn an und gab sich am Telefon als Polizist aus. Der Mann teilte dem Rentner mit, dass die Polizei bei Abhörmaßnahmen ermittelt hätte, dass bei dem Rentner demnächst eingebrochen und auch seine Konten leer geräumt werden sollen. „Ein Einsatzkommando sei vor Ort an den Straßenecken postiert und observiere das Haus“, so der angebliche Polizist. Als der Anrufer nach Wertgegenständen und Geld im Haus fragte, wurde der 80-Jährige misstrauisch und verneinte. Daraufhin wies ihn der Anrufer an, sein gesamtes Bargeld vom Konto abzuheben. Der Rentner reagierte goldrichtig und legte auf. Anschließend rief er über Notruf die Polizei. SEK und Scharfschützen würden bereit stehen Zwei ähnliche Fälle wurden wenig später wiederum in Horn und Schwachhausen bekannt. Die Anrufer gaben sich auch hier als Polizist aus und warnten eine 65-Jährige sowie eine 69 Jahre alte Frau vor einem unmittelbar bevorstehenden Einbruch durch eine russische Bande. Das Spezialeinsatzkommando (SEK) und Scharfschützen ständen schon für einen Zugriff bereit. Der Betrüger fragte die Rentnerinnen explizit nach Bargeld und Schmuck im Haus. In beiden Fällen legten die Angerufenen auf und alarmierten die Polizei. Bereits in der vergangenen Woche konnten zwei Trickbetrüger mit ähnlicher Masche festgenommen werden. SEK-Einsatz.de berichtete: [blog style=“def“ display=“tag“ tag=“falsche-polizisten“ posts_per_page=“1″ pagination=“no“] [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-notification“ size=“24″ icon_color=“#1e73be“ ] Die Polizei warnt vor weiterem Auftreten und gibt einige wichtige Hinweise: Die Polizei fragt Sie am Telefon nicht nach Ihren Sicherheitsvorkehrungen am Haus oder nach Ihren Bankdaten aus. Beenden Sie bei verdächtigen Begebenheiten das Telefonat und rufen Sie selbst bei der Polizei zurück. Verständigen Sie die Polizei auch, wenn Sie nicht auf den Trick reingefallen sind. Jede angezeigte Tat bietet weitere Hinweise, die zur Ermittlung dieser Täter führen können. Weitere Tipps finden Sie unter www.Polizei-Beratung.de