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Göppingen | Seit 40 Jahren ist das Spezialeinsatzkomando (SEK) der Polizei Baden-Württemberg die Speerspitze bei der Bekämpfung schwerster Kriminalität. Das SEK entschärft gefährliche Lagen mit höchster Professionalität schnell und effektiv. Innenminister Thomas Strobl (CDU) gratulierte den Beamtinnen und Beamten des SEK zu ihrem Jubiläum.

Das SEK ist seit 40 Jahren unsere Speerspitze bei der Bekämpfung schwerster Kriminalität. Das SEK hat sich vor 40 Jahren dem Ziel verschrieben, gefährliche Lagen mit höchster Professionalität schnell und effektiv zu entschärfen. Seit 40 Jahren gewährleisten die SEK-Beamten die Sicherheit unserer Bürger. Dafür möchte ich Ihnen heute – und ich denke, das darf ich im Namen aller Baden-Württemberger tun – ausdrücklich danken“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des SEK am Montag, 17. Oktober 2016, in Göppingen.

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Wäre das SEK nicht vor 40 Jahren gegründet worden, würde ich heute eine solche Spezialeinheit einsetzen. Schon, aber nicht allein, die Bedrohungen durch den islamistischen Terrorismus, machen das Spezialeinsatzkommando notwendig. Nie waren diese Einsatzkräfte nötiger als heute“, so Innenminister Thomas Strobl.

„Als oberster Dienstherr der Polizei bin ich sehr froh, dass ich mich auf das SEK als feste Größe in der Allianz der Sicherheitskräfte im Land stets verlassen kann. Mein besonderer Dank gilt den Beamten des SEK. Ihr Einsatz zeigt für mich den ausgeprägten Willen, ganz persönlich für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung und die Werte unserer Gesellschaft einzustehen und sie zu verteidigen. Sie gehen bei Training und Einsatz täglich an ihre Grenzen, um unser aller Leben sicherer zu machen“, betonte Innenminister Strobl.

Wie professionell dieses Einsatzkommando ist, zeigt auch ein Blick auf die Statistik. „Jährlich absolviert das SEK mehr als 200 Einsätze. Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass in den rund 7.500 Einsätzen seit seiner Gründung lediglich sechs Schusswaffeneinsätze gegen Personen dokumentiert sind. Hier macht sich die psychologische und physische Ausbildung sowie das tägliche Training der Polizisten bemerkbar“, so Innenminister Strobl.

Neues Dienstgebäude für das SEK

Kriminaloberrat Bernd-Michael Sorg | Foto: © Polizei BW
Kriminaloberrat Bernd-Michael Sorg | Foto: © Polizei BW

Innenminister Strobl übergab dem SEK auch sein neues Dienstgebäude. „Ich freue mich, dass uns Minister Strobl heute ein neues, modernisiertes Dienstgebäude übergibt. Kommandoführer Bernd Sorg hat dadurch mit seiner Einheit eine Unterbringung, die perfekt auf das SEK zugeschnitten ist. Mit diesem Gebäude können die kommunikativen und organisatorischen Abläufe optimiert werden. Das SEK hat damit die besten Rahmenbedingungen für seine Arbeit“, sagte Polizeipräsident Thomas Mürder, Leiter des Polizeipräsidiums Einsatz in Göppingen.

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Das SEK wurde in Baden-Württemberg im Mai 1976 aufgestellt. Das erste Kommando hatte eine Stärke von 36 Beamten und war von Beginn an in Göppingen beheimatet. In den 1970er Jahren hatten die Ereignisse um die RAF und München 1972 gezeigt, dass es Einsätze gibt, die mit dem herkömmlichen Ausbildungs- und Ausrüstungsstand nicht zu bewältigen waren. Als Konsequenz wurden Spezialkommandos bei Bund und Ländern ins Leben gerufen.