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Schussabgaben durch SEK bei Durchsuchung in Berlin

Symbolfoto | © Tim Schaarschmidt
Symbolfoto | © Tim Schaarschmidt

Gemeinsam mit Beamten des Spezialeinsatzkommandos (SEK) wollten Drogenfahnder der Polizei Berlin gegen 14 Uhr eine richterliche Durchsuchungsanordnung in einem Lokal vollstrecken.
Wie ein Polizeisprecher mitteilte lagen den Fahndern Kenntnisse vor, dass seit Längerem in dem Lokal mit Betäubungsmitteln gehandelt wurde und Zeugen von einer Schusswaffe in dem Geschäft berichtet hatten. Aus diesem Grund wurde zur Eigensicherung das SEK unterstützend angefordert.

Als die Polizisten das Lokal betraten, ging nach bisherigen Erkenntnissen sofort ein Schäferhund auf sie los. Zwei SEK-Beamte gaben daraufhin jeweils einen Schuss aus ihren Dienstwaffen in Richtung des Hundes ab, verfehlten ihn jedoch offenbar. Möglicherweise wollten die Beamten den Hund nur „Erschrecken“ und von einem Angriff abhalten.
Ein 35-jähriger Beschuldigter stellte nach den Schussabgaben eine Fußverletzung fest, welche durch einen Querschläger oder Splitter beigefügt worden sein könnte.

Eine Mordkommission, die immer aktiv wird bei Schussabgaben durch Polizeibeamte, hat die Ermittlungen zu dem genauen Hergang  übernommen.

Ein Rettungswagen der Feuerwehr brachte den Verletzten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Anschließend kam der Mann wegen eines gegen ihn vorliegenden Haftbefehls in Polizeigewahrsam. Er soll morgen einem Richter zur Verkündung des Haftbefehls vorgeführt werden.
Auch die weiteren Ermittlungen des Rauschgiftkommissariats dauern an.

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