Hamburg

Nach versuchtem Tötungsdelikt: Zwei Festnahmen durch MEK

Hamburg | In der vergangenen Woche kam es in Hamburg-Jenfeld zu einem versuchten Tötungsdelikt zum Nachteil einer 34-Jährigen. Ermittlungen der Polizei zufolge, wurde die junge Frau in ihrer Wohnung mit einem Messer angegriffen und im Oberkörper verletzt. Polizeibeamte der Mordkommission sind im Rahmen ihrer umfangreichen Ermittlungen nun auf die Spur der beiden Tatverdächtigen gekommen. Dabei handelt es sich nach Angaben eines Polizeisprechers um den 39 Jahre alten Ehemann der Geschädigten und eine 38-jährige Frau. Beide stehen im Verdacht, die Tat gemeinschaftlich geplant zu haben, wobei die 38-Jährige für die Stichverletzung verantwortlich sein soll. Nach den ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler von finanziellen Motiven aus.

Am Montagabend um 22.45 Uhr nahmen Spezialeinsatzkräfte der Polizei Hamburg den Ehemann an seiner Wohnanschrift vorläufig fest. Zuvor war um 16 Uhr bereits die 38-Jährige in Hamburg-Eppendorf vorläufig festgenommen worden. Die Ermittler veranlassten eine erkennungsdienstliche Behandlung der beiden Tatverdächtigen und führten sie anschließend einem Haftrichter zu.

Der zuständige Haftrichter erließ gestern auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg Haftbefehle wegen versuchten Mordes gegen die beiden Tatverdächtigen.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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