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Essen/Düsseldorf | Von Kolumbien über Curacao endete die Reise eines 46-jährigen Spaniers abrupt am Flughafen Düsseldorf. Eigentlich sollte die Reise weiter nach Madrid führen, doch Zollhund ‚Kees‘ schlug bei der Kontrolle des Transitgepäcks an, da seine feine Nase Kokain erschnüffelt hatte.

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Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Zöllner insgesamt drei Kilogramm reinstes Kokain im doppelten Boden der Reisetasche. Der Drogenschnelltest ließ keinen Zweifel aufkommen: Kokain! Die Vernehmung des Beschuldigten und die weiteren, noch laufenden Ermittlungen, übernahmen unmittelbar, im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf, die Ermittler des Zollfahndungsamts Essen.

Gegen den Drogenkurier erging Haftbefehl, der Beschuldigte sitzt in Untersuchungshaft. Auf den Einfuhrschmuggel von Drogen dieser Qualität und Menge erwartet den Spanier eine Haftstrafe nicht unter zwei Jahren: „Eher mehr„, sagt Ruth Haiti vom ZFA Essen.

Der 5-jährige Labrador Kees, der bereits seit über drei Jahren „seine Nase für den Zoll hinhält„, durchlief seine Ausbildung gemeinsam mit seinem Hundeführer bei den Zollhundeschulen in Bleckede und Neuendettelsau. Der Zoll bildet Spür- und Schutzhunde für zahlreiche Einsatzbereiche aus.

Zollhund Kees | Foto: © ZFA D/Essen
Zollhund Kees | Foto: © ZFA D/Essen