Polizeikräfte des MEK Hamburg | Foto: © Polizei S-H
Polizeikräfte des MEK Hamburg | Symbolfoto: © Polizei S-H

Der Entflohene war in der Nacht vom 19.07.2013 auf den 20.07.2013 aus der Untersuchungshaftanstalt Hamburg ausgebrochen. Am Samstagmorgen übernahmen dann die Zielfahnder des Landeskriminalamtes die Koordinierung der Fahndung.

Nach den Erkenntnissen der Ermittler führte die Spur von der Untersuchungshaftanstalt bis zum Gänsemarkt, wo sie sich zunächst verlor. Die Ermittler des LKA setzten zur Wiederergreifung des 25-Jährigen zahlreiche taktische und operative Fahndungsmaßnahmen ein. Durch eine Öffentlichkeitsfahndung vom 23.07.2013 gingen zudem zahlreiche Hinweise ein.

Bei deren Abarbeitung von insgesamt knapp 100 Hinweisen mussten Fahnder auch einige falsche Hinweise bewerten und aussortieren, die offensichtlich vorsätzlich gesteuert worden waren, um den 25-Jährigen zu schützen. Die in den Medien teilweise erhobenen Vorwürfe wegen angeblicher Fahndungspannen dürften auf diese vorsätzlichen Falschangaben zurückzuführen sein.

Die Beamten lokalisierten zahlreiche wahrscheinliche Anlaufstellen, unter anderem auch in Bergedorf.

Gestern Abend um 19:15 Uhr entdeckten Beamte des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) Hamburg und der Bereitschaftspolizei den Gesuchten auf dem Gehweg im Ludwig-Rosenberg-Ring. Dort nahmen die Beamten den Mann fest, der bei seiner Verhaftung keinen Widerstand leistete. Er wurde anschließend der Untersuchungshaftanstalt zugeführt.