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Bundespolizei: Bundesweiter Schlag gegen mutmaßliche Betrüger

Frankfurt/Main | Ermittler der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main durchsuchten am gestrigen Dienstag, unterstützt durch Spezialkräfte der BFE, mehrere Wohnungen in Ingolstadt, Mönchengladbach, Bremen und Rastatt. Dabei konnten die Bundespolizisten Haftbefehle wegen Fluchtgefahr gegen zwei 21 und 29 Jahre alte Studenten vollstrecken.

Den insgesamt vier deutschen und kamerunischen Beschuldigten wird gewerbsmäßiger Betrug, Computerbetrug und Warenkreditbetrug vorgeworfen.
Über die Internetportale der Deutschen Bahn AG und des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr sollen sie angeblich Online-Buchungen durchgeführt und zu deren Zahlung missbräuchlich verwendete Kreditkartennummern eingesetzt haben, teilte Polizeisprecher Michael Moser am Morgen mit.

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Den Beförderungsunternehmen soll so ein Schaden von circa 12.000 Euro entstanden sein. Darüber hinaus wird dem Quartett vorgeworfen, bei verschiedenen Online-Kaufhäusern unter anderem hochwertige Uhren, Textilien und Accessoires bestellt, nach Erhalt aber nicht bezahlt zu haben. „Die vermutliche Schadenshöhe liegt in diesen Fällen bei etwa 14.500 Euro,“ so Moser. Neben Notebooks und Mobiltelefonen konnte die Bundespolizei einen Teil der aus diesen Taten erlangten Beute bei den bundesweiten Durchsuchungen sicherstellen.

Mit insgesamt rund 100 Beamten war die Bundespolizei im Einsatz. Unterstützt wurden die Frankfurter Ermittler durch Kräfte der Bundespolizeidirektionen München, Sankt Augustin, Hannover und Stuttgart.

Die beiden Studenten befinden sich in Untersuchungshaft und die Ermittlungen von Bundespolizei und Staatsanwaltschaft Mönchengladbach dauern an.

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