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Fünf Promille: „Schwarzfahrer“ ohne Ausfallerscheinungen

Hamburg | Am Samstag gegen 18.50 Uhr stellte eine Zugbegleiterin einen Fahrgast in einem Metronom Zug auf der Fahrt von Lüneburg nach Hamburg ohne Fahrschein fest. Da sich der 41-jährige Mann nicht ausweisen wollte, übernahm ein im Zug anwesender Bundespolizist die Feststellung der Personalien. Beim Halt des Metronom im Hamburger Hauptbahnhof wurde der „Schwarzfahrer“ zum Bundespolizeirevier verbracht. Dort konnten die Personalien und der Wohnort des Beschuldigten festgestellt werden. Da die Polizeibeamten Atemalkohol bei dem 41-Jährigen wahrnehmen konnten wurde ihm ein freiwilliger Atemalkoholtest angeboten.

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Da der polnische Staatsangehörige keinerlei motorische Ausfallerscheinungen und eine ganz klare Aussprache hatte, überraschte die Polizeibeamten das Ergebnis nach dem Atemalkoholtest schon sehr.

Ergebnis: Fünf Promille!

Zur Sicherheit wurde umgehend ein Rettungswagen (RTW) angefordert. Die eingesetzte Besatzung des RTW konnte aber auch nach eingehender Kontrolle keinen weiteren Handlungsbedarf erkennen.

Mehrfache Angebote sich freiwillig ins Krankenhaus zu begeben lehnte der Mann ab.

Gegen den Beschuldigten wurde anschließend ein Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen verließ der in Hamburg lebende Mann eigenständig und weiterhin ohne jegliche Ausfallerscheinungen das Bundespolizeirevier.

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