Bundespolizei-News

Bundespolizei stellt rund 170.000 Tabletten sicher

Ungar und Serbe festgenommen

Freilassing | Bundespolizisten konntrollierten auf der A8 in der Nacht zu Dienstag einen Audi mit ungarischer Zulassung. Neben der Kontrolle des ungarischen Fahrers und seines serbischen Beifahrers nahmen die Beamten auch das Auto unter die Lupe. Dabei stellten die Beamten im Kofferraum drei große Sporttaschen fest. Beim Öffnen der Taschen entdeckten sie eine große Anzahl an Diazepam-Tabletten. Insgesamt führten die beiden Personen rund 170.000 Tabletten dieses Psychopharmakon nach Deutschland ein, teilte die Bundespolizeiinspektion Freilassing am Donnerstag mit.

Bei Diazepam handelt es sich um ein starkes Beruhigungsmittel, welches verschreibungspflichtig ist und abhängig machen kann. Mit starken Schmerz- und Beruhigungsmitteln wie Diazepam, Benzodiazepine (“Benzos”), Rohypnol (“Rosch”), Tillidin und Codein wird ein reger illegaler Schmerzmittel-Handel betrieben. Die Fachstelle für Suchtprävention in Berlin schätzt, dass es bis zu 1,9 Millionen Medikamenten-Abhängige in Deutschland gibt.

Die Bundespolizisten nahmen den 34-jährigen Ungarn und den 28 Jahre alten Serben wegen des Verdachts des Einführens von Betäubungsmittel in nicht geringer Menge fest.

Die Bundespolizei Freilassing übergab die beiden Personen und das Diazepam zuständigkeitshalber an den Zoll. Die beiden Festgenommenen wurden am Mittwoch durch Beamte des Zolls beim Amtsgericht in Laufen vorgeführt. Der Richter entschied in beiden Fällen auf Untersuchungshaft. Sie wurden anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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