Magdeburg | Ende der 80er Jahre entstanden bei den Bereitschaftspolizeien der deutschen Bundesländer und der Bundespolizei Beweissicherungs- und Festnahmeinheiten (BFE). Diese spezialisierten Polizeikräfte können auch bei schwierigen polizeilichen Lagen gewalttätige Straftäter beweissichernd und gerichtsverwertbar festnehmen sowie unterstüzen sie andere Polizeikräfte. Typische Einsatzbereiche einer BFE sind Großveranstaltungen, bei denen gewalttätige Auseinandersetzungen zu erwarten sind wie zum Beispiel Fußballspiele oder Demonstrationen. Aber auch Observationen im Rahmen der Drogenkriminalität oder sonstiger Straftaten von öffentlichem Interesse kommen die Kräfte zum Einsatz. Ein weiterer Einsatzbereich ist das Vorbereiten und Durchführen von Razzien. Gemäß Polizeidienstvorschrift 100 sind Angehörige einer BFE spezialisierte Polizeikräfte und es gibt eine klare Abgrenzung zwischen den Aufgaben der Spezialeinsatzkommandos (SEK) und BFE.

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Am vergangenen Dienstag stellten die Mannschaften solcher BFE’en aus Deutschland und die vergleichbare österreichische Einheit WEGA ihr Können in Magdeburg unter Beweis. Insgesamt 100 Spezialkräfte in 20 Teams traten zur „13. Bundesoffenen Vergleichsübung der Beweissicherungs-und Festnahmeeinheiten des Bundes und der Länder“ an.

Bildergalerie: 13. BFE Vergleichsübung

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