Spezialeinheiten intern

Übung: „Anschläge und Gefahr von Anschlägen“ der Landespolizei M-V

Neubrandenburg | Um das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Bereichen der Behörden handlungsicherer zu machen, führte die Landespolizei Mecklennburg-Vorpommern am heutigen Dienstag mit ca. 500 Mitarbeitern eine umfangreiche Übung durch.

Auf dem Gelände der Marinetechnikschule Parow wurde ein Anschlagsszenario nachgestellt. In dem Szenario fuhr ein männlicher Tatverdächtiger mit einem Transporter in eine Menschenmenge.

 

Getötete und verletzte Personen boten ein realistisches Bild. Anschließend raubte der fiktive Täter einen PKW, beging auf seiner Flucht einen Tankbetrug und verunfallte am Nachmittag mit dem Fluchtfahrzeug in der Ortslage Pütnitz bei Ribnitz-Damgarten. Er konnte durch Spezialeinsatzkräfte (SEK) des Landeskriminalamtes M-V festgenommen werden.

Anzeige

Während des gesamten Übungsverlaufs kam es darauf an, richtige und schnelle Entscheidungen zu treffen, teilte eine Sprecherin der Polizei Neubrandenburg mit.

Als Ort der Übung diente die Marinetechnikschule. Hier konnte die Polizei so üben, dass die Bevölkerung durch die Maßnahmen nicht beeinträchtigt wurde.

Mit im Einsatz waren 16 Rettungskräfte mit zwei Notarztwagen, einem Krankenwagen und vier Rettungswagen, die zur Unterstützung aus mehreren Landkreisen angefordert wurden.

Die Polizei nahm sich selbstkritisch ins Visier. Beobachter und Schiedsrichter, die sich intensiv ein Bild von den Abläufen in den verschiedenen Einsatzbereichen machten, werden anschließend zu einer Auswertung zusammenkommen.

Themen
zeige mehr

Ähnliche Artikel

Close

Adblocker erkannt!

Bitte unterstütze uns, in dem Du Deinen Adblocker deaktivierst.