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Hamburg | Es war ein ungewöhnlicher Einsatz der Spezialeinheiten der Polizei Hamburg, welcher bereits vor zwei Wochen (13.10.2016) im Stadtteil Lohbrügge stattfand. Wie die Polizei erst am heutigen Donnerstag mitteilte, nahmen Beamte des MEK Hamburg einen 20-jährigen Deutschen vorläufig fest der im Verdacht steht, mit illegaler Pyrotechnik gehandelt zu haben. „Die zuständige Abteilung des LKA hat die weiteren Ermittlungen übernommen“, so eine Polizeisprecherin.

Der 20-Jährige hatte über eine Internetplattform verschiedene pyrotechnische Gegenstände zum Verkauf angeboten. Im Rahmen der eingeleiteten Ermittlungen wurde der Tatverdächtige am 13.10.2016 durch Polizeikräfte der Spezialeinheiten vorläufig festgenommen. Zuvor hatte die Dienststelle Interne Ermittlungen (DIE) in dem Fall ermittelt.

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Bei seiner Festnahme führte der junge Mann mehrere illegale pyrotechnische Gegenstände bei sich, die sichergestellt werden konnten. Darüber hinaus stellten die Beamten bei einer in der Folge durchgeführten Wohnungsdurchsuchung bei dem Tatverdächtigen sieben Rauchkörper und zehn Bengalos sicher.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Polizeischüler, dessen „Entfernung“ aus dem Dienst nun eingeleitet ist, so die Polizei Hamburg. „Es war kein alltäglicher Vorfall, jedoch spiegelt auch die Polizei den Querschnitt der Gesellschaft wieder und da gibt es auch mal schwarze Schafe„, sagte ein Ermittler.