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Polizeibeamte eines Spezialeinsatzkommandos NRW | Symbolfoto: © Tomas Moll | fjmoll.de
Polizeibeamte eines Spezialeinsatzkommandos NRW | Symbolfoto: © Tomas Moll | fjmoll.de

Der Dürener hatte gegen 20:00 Uhr Familienangehörigen gegenüber angedeutet, dass er wegen persönlicher Probleme aus dem Leben scheiden wollte. Er befand sich zu dieser Zeit in seiner Dachgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Hohenzollernstraße. Den alarmierten Polizeibeamten gegenüber ließ er über einen Bruder, mit dem er in telefonischem Kontakt stand, mitteilen, dass er jeden, der in seine Wohnung eindringt, töten wolle.

Die Polizei evakuierte daraufhin die übrigen in dem Haus wohnenden Personen, umstellte das Gebäude weiträumig und bereitete sich auf eine Überwältigung des aggressiven Mannes vor. Nachdem dieser sich schließlich doch für Verhandlungen mit der Polizei zur Beendigung der Situation bereit zeigte, konnte er beim Verlassen der Wohnung gegen 01:00 Uhr überwältigt werden. Durch das Ordnungsamt der Stadt Düren wurde unter Beteiligung eines Arztes die Einweisung des Betroffenen in ein psychiatrisches Krankenhaus veranlasst.

Die polizeilichen Maßnahmen wurden durch die Feuerwehr der Stadt Düren mit mehreren Einsatzmitteln unterstützt.

Gegen den 20-Jährigen wurde von der Polizei eine Strafanzeige erstattet. Diesbezüglich dauern die Ermittlungen derzeit an, dies bezieht sich insbesondere auch auf das Motiv des Düreners.