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Dresden | Seit den frühen Morgenstunden sind dutzende Spezialeinsatzkräfte der GSG 9 der Bundespolizei sowie verschiedener SEKs bundesweit im Einsatz. Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Dresden gegen sechzehn Beschuldigte, wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung, gemeinschaftlicher räuberischer Erpressungen, Bedrohungen, Freiheitsberaubungen, Körperverletzungen und weiterer Delikte, werden den Beschuldigten vorgeworfen.
Bei den insgesamt 16 Tatverdächtigen, handelt es sich vorwiegend um russische Asylbewerber mit tschetschenischer Volkszugehörigkeit, teilte das LKA Sachsen am Vormittag mit.

Da von einem hohen Gewaltpotential der Tatverdächtigen ausgegangen werden muss, kommen zur Ergreifung und Verhaftung der Beschuldigten dabei Spezialeinsatzkräfte zum Einsatz. Aktuell werden mehrere Objekte in Dresden, Leipzig, Pirna, Radeberg und den Bundesländern Thüringen und Rheinland-Pfalz durchsucht. In Würdigung der derzeit bekannten Gesamtumstände ist davon auszugehen, dass es sich hier um sogenannte Russisch-Eurasische Organisierte Kriminalität (REOK) handelt, welche bereits seit einiger Zeit im gesamten Bundesgebiet Bedeutung erlangt hat.

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Dr. Jörg Michaelis, Präsident des LKA Sachsen:
„Gerade in Zeiten, in denen die Maßnahmen zur Abwehr der Terrorgefahr einen Schwerpunkt der kriminalpolizeilichen Arbeit bilden, dürfen wir den traditionellen Kriminalitätsfeldern, insbesondere der OK, keine Freiräume zur Entfaltung lassen. Daher hat dieser Einsatz auch eine Signalwirkung.“