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[dropcap color=“#1e73be“ font=“0″]B[/dropcap]üchenbeuren | Nach erfolgreichem Bachelorstudium haben in der vergangenen Woche 162 Polizeikommissare und Polizeikommissarinnen den Fachbereich Polizei am Flughafen Hahn verlassen und ihren Dienst in der Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz angetreten. Seit dem 1. Oktober 2014 sind wieder alle Wohnungen am Campus Hahn belegt. Für 217 junge Menschen hat das dreijährige Polizeistudium begonnen.

„Ein Hoch auf uns. Ja, Sie können stolz sein, heute hier sein zu dürfen.“ Gemeinsam mit dem neuen Leiter am Fachbereich Polizei und an der Landespolizeischule, Friedel Durben und vier neuen Lehrkräften erlebten am Donnerstag 62 Polizeikommissaranwärterinnen und 155 Polizeikommissaranwärter ihren ersten Tag am Campus Hahn.
Ausgewählt aus insgesamt 3308 Bewerberinnen und Bewerbern haben im Mai und im Oktober nun insgesamt 450 junge Menschen ihr Studium an der Bildungseinrichtung im Hunsrück aufgenommen.
1193 Polizeikommissaranwärterinnen und Polizeikommissaranwärter werden derzeit in sechs verschiedenen Studiengängen an der polizeilichen Bildungseinrichtung im Hunsrück auf ihren späteren Beruf vorbereitet.
„Sie haben sich für einen vielseitigen, abwechslungsreichen und spannenden Beruf mit vielen Perspektiven entschieden. Als Polizist haben Sie die Chance einen Beitrag zu einem friedlichen Miteinander in Freiheit und Sicherheit in unserer Gesellschaft zu leisten“, macht der Leitende Polizeidirektor Friedel Durben dem polizeilich Nachwuchs gleich zu Beginn deutlich. „Sie können als Menschen helfen und werden viel Positives erleben. Es ist aber auch ein Beruf, der Sie fordern wird und auch auf das müssen Sie vorbreitet sein.“

Dafür steht am Campus Hahn ein bestens ausgebildetes Team von Dozenten, Lehrkräften und Trainern aus den unterschiedlichsten Disziplinen. Neben dem Fachwissen werden in den berufspraktischen Studienanteilen am Campus sowie in den Polizeipräsidien und der Bereitschaftspolizei die Fertigkeiten und Fähigkeiten für den späteren Einsatz in der Praxis vermittelt.
„Unser Ziel ist es, Sie alle zu werteorientierten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten zu qualifizieren, die mit ‚Herz und Verstand‘ ihre Aufgaben in der Gesellschaft erfüllen.
„Es liegt in Ihren Händen, die Vielzahl unterschiedlichster Prüfungen und Leistungsnachweise zu bestehen und ihr Studium erfolgreich abzuschließen“, appelliert Durben an den polizeilichen Nachwuchs zum konsequenten Lernen. „Wir sind alle bereit, unser Bestes zu geben.“

Die Altersspanne im neuen Studiengang reicht vom 18. bis zum 34. Lebensjahr. „Wir haben ideale Studienbedingungen am Campus Hahn sowie in den beiden Standorten in Enkenbach-Alsenborn und Wittlich-Wengerohr geschaffen. Nutzen Sie die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten und Stärken zu entdecken und einen für den Polizeiberuf so wichtigen Teamgeist zu entwickeln“, ermuntert Durben die angehenden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten.
Und neben dem Studium ist die Zeit am Fachbereich Polizei auch eine wichtige Etappe auf dem persönlichen und beruflichen Lebenswegs. Angebote zur Freizeitgestaltung jenseits der Hörsäle bietet der Campus, an dem die meisten der Studierenden auch wohnen, mehr als genug.

Im Namen des Personalrates hieß Roland Grenner die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der „Familie“ Polizei herzlich willkommen und gab ihnen wie auch Patrick Willms von der Jugend- und Auszubildendenvertretung wichtige Tipps fürs bevorstehende Berufsleben.
Stellvertretend für die Studentenschaft sprach Sebastian Hörter vom 9. Bachelorstudiengang zu den „Neuen“ und berichtete aus der eigenen Erfahrung während seines Studiums. „Polizei ist wie kaum ein anderer Beruf eine Frage des Teams. Das einmal verinnerlicht, lässt es sich deutlich einfacher und vor allem schöner studieren“, wünscht Hörter seinen neuen Kolleginnen und Kollegen viele tolle Momente in der „Hahn-Familie“.
Ihren ersten großen öffentlichen Auftritt haben die Studierenden des 12. Bachelorstudiengangs gemeinsam mit ihren Vorgängern vom 11. Bachelorstudiengang am 10. Juli 2015 in Landau. An diesem Tag findet die feierliche Vereidigung der jungen Polizeikommissaranwärterinnen und Polizeikommissaranwärter durch Staatsminister Roger Lewentz im Rahmen der Landesgartenschau statt.

[quote font=“0″ arrow=“yes“]Internet-GünterSarah Günter (30), Bendorf:

„Ein tolles Gefühl. Ich bin mächtig stolz, dass ich es geschafft habe und nun unter so vielen Bewerbern ausgewählt wurde. Es ist für mich ein großer Schritt, was Neues anzufangen, aber ich freue mich und ein Traum geht für mich in Erfüllung.“[/quote]

 

[quote font=“0″ arrow=“yes“]Internet-FischerThomas Fischer (33), Bremm:
„Ich bin erleichtert. Es ist toll nun die Urkunde in den Händen zu halten. Das erfüllt mich mit Stolz. Schon als Kind wollte ich zur Polizei. Ich bin gespannt was mich erwartet und werde mein Bestes geben.“[/quote]

 

[quote font=“0″ arrow=“yes“]Frieder Vollmer (20) Bretten:
„Mir fehlen einfach die Worte. Ich hab’s geschafft und bin dabei. Ich freu mich nun auf das, was mich im Polizeistudium erwartet.“[/quote]

 

[quote font=“0″ arrow=“yes“]binarywriterservletJohannes Marx (19), Morbach:
„Bei mir herrscht nun eine große Vorfreude, auf das, was mich erwartet. Ich bin positiv überrascht, von der angenehmen freundlichen Atmosphäre am Campus und freue mich nun, im Team mit meinen Kolleginnen und Kollegen die bevorstehenden Aufgaben zu bewältigen.“[/quote]

 

[quote font=“0″ arrow=“yes“]internet2Lara Schlosser (19), Stahlhofen:
„Super Gefühl. Trotz großer Aufregung bin ich jetzt total glücklich und erleichtert.
Hab schon die ersten Kontakte mit Studierenden am Campus geknüpft.“[/quote]

 

[quote font=“0″ arrow=“yes“]wollenbergLinda Wollenberg (18), Nastätten:
„Toll, wie gut man hier aufgenommen wird. Alle sind sehr offen. Das wird bestimmt eine schöne Zeit. Ich freu mich riesig, dass ich die Höhere Berufsfachschule geschafft habe und nun endlich mein Studium bei der Polizei beginnen kann.“[/quote]