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Drogenhandel: MEK greift in Shisha-Bar zu

Ludwigsburg | Nach mehrwöchigen gemeinsamen Ermittlungen haben Rauschgiftfahnder der Polizeipräsidien Ludwigsburg und Stuttgart, unterstützt durch das Polizeipräsidium Einsatz und einem Mobilen Einsatzkommando (MEK), am Montag drei mutmaßliche Rauschgifthändler sowie zwei ihrer Hauptabnehmer festgenommen. Im Oktober hatte die Kriminalpolizei Ludwigsburg erste Hinweise darauf erhalten, dass zunächst unbekannte Täter über eine Gaststätte in Asperg mehrere Abnehmer mit Heroin, Kokain und Cannabis versorgen.

Im Verlauf der folgenden Ermittlungen verdichteten sich die Hinweise auf eine von Stuttgart aus agierende, albanische Tätergruppe, die am vergangenen Wochenende eine Beschaffungsfahrt durchführen wollte, so ein Polizeisprecher. Im Zuge von Überwachungsmaßnahmen konnten am Montagnachmittag der 29-Jährige und ein weiterer 44-jähriger Abnehmer aus Stuttgart festgenommen, nachdem sie sich bei den Dealern Heroin besorgt hatten. In einer Stuttgarter Shisha-Bar griff das Mobile Einsatzkommando am Montagabend zu und nahm den 24-Jährigen und den 29-Jährigen fest.

Nachdem die Ermittler in einer Toilette der Bar zunächst etwa 90 Gramm Heroin und Kokain auffanden, stellten sie in zwei als Rauschgiftdepots identifizierten Wohnungen in Stuttgart über zwei Kilo Marihuana, 880 Gramm Heroin und 650 Gramm Kokain sicher. Der 23-Jährige hatte sich vor der Festnahme abgesetzt, konnte jedoch noch im Laufe der Nacht von Beamten des Polizeipräsidiums Offenburg im Ortenaukreis festgenommen werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurden die drei Albaner sowie der 29-jährige Deutsche am Dienstag dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt, der die beantragten Haftbefehle in Vollzug setzte und sie in Justizvollzugsanstalten einwies. Der 44-Jährige wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.

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