Berlin

Erneut Razzia bei Rockern in Berlin

Symbolfoto
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Am heutigen Montagmorgen (27.08.2013) durchsuchten rund 280 Polizisten ab 05.00 Uhr zahlreiche Wohnungen und Geschäfte in Berlin-Lichtenberg, Mitte, Alt- und Neuhohenschönhausen sowie in Brandenburg. In vier Wohnungen, zwei Gaststätten und zwei Geschäften in Berlin sowie vier Wohnungen und einen Betrieb im brandenburgischen Eberswalde, Fredersdorf und Teltow vollstreckten die Beamten insgesamt 13 richterlich erlassene Durchsuchungsbeschlüsse. Alle Objekte sind beliebte Treffpunkte von Angehörigen der Rockergruppierung Hells Angels.

Hintergrund der polizeilichen Maßnahmen waren Erkenntnisse aufgrund intensiver Ermittlungen in der Rockerszene wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. In der Erwartung, an den betreffenden Örtlichkeiten Schusswaffen in Form von Revolvern, Pistolen, Schrotflinten sowie dazugehöriger Munition zu finden.

An den Durchsuchungen waren teilweise auch Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) beteiligt. Es kam jedoch zu keinen Widerstandshandlungen der Betroffenen. Bei dem Einsatz, der ohne Zwischenfälle gegen 9.30 Uhr beendet wurde, wurden zwar keine Waffen, jedoch geringe Mengen an Betäubungsmitteln gefunden. Die Beamten leiteten entsprechende Strafverfahren ein. Festnahmen gab es keine.
Die Ermittlungen des Fachkommissariats des Landeskriminalamtes dauern an.

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