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Gewaltverbrechen: Zwei tote Frauen an einem Tag in Berlin gefunden – SEK sucht Täter

Berlin | Es ist das vierte Tötungsdelikt binnen fünf Tagen in Berlin. Am Donnerstag wurden gleich zwei tote Frauen in der Hauptstadt aufgefunden. Beide im selben Bezirk, einen Zusammenhang gibt es nach Angaben der Ermittler aber nicht. Ein festgenommener Täter ist geständig, den anderen Täter sucht die Polizei zunächst über Stunden mit Unterstützung von Hundertschaften und dem Berliner Spezialeinsatzkommndo (SEK) im Nahbereich.

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Im Berliner Bezirk Heiligensee – nahe dem S-Bahnhof Schulzendorf – ist die Leiche einer getöteten Frau entdeckt worden. Dabei soll es sich nach ersten Angaben von Polizeisprecher Thomas Neuendorf vermutlich um eine Beziehungstat handeln. Der Täter ist flüchtig und da nicht auszuschließen, dass der 32-jährige Mann bewaffnet sei, wurde das Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei in die Suchmaßnahmen bis zum Abend mit eingebunden. Dutzende SEK-Beamte sowie Einsatzkräfte der Hundertschaften waren über Stunden im Einsatz. Auch ein sondergeschütztes Fahrzeug (SW4) wurde zum Einsatzort verlegt.

Nachdem Polizeibeamte am Nachmittag alarmiert worden waren, entdeckten sie in einem Haus in der Straße An der Wildbahn die Leiche einer 35-Jährigen. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt. Weitere Einzelheiten zum Einsatz und zum Tatverdächtigen wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht nennen. Ein Sprecher der Polizei bestätigte jedoch, dass aus dem Haushalt mehrere Anzeigen wegen häuslicher Gewalt vorlagen. Zudem hatte das Opfer ein Kind, das in Sicherheit und dessen Aufenthaltsort bekannt sei.

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Mit diesem Fall sind in den vergangenen Tagen in Berlin vier Menschen durch Gewaltverbrechen zu Tode gekommen. Am frühen Donnerstagmorgen wurde in einer Grünanlage in Waidmannslust die Leiche einer getöteten 19-Jährigen gefunden. Ein Bekannter der Frau gestand inzwischen die Tat und wurde in Untersuchungshaft genommen.

Am Mittwochmorgen dieser Woche, griffen zwei maskierte Männer einen 43-jährigen Mann auf offener Straße in Berlin-Neukölln an und schlugen und traten so heftig auf ihn ein, dass der Mann kurz darauf starb. Bei der Tat soll es sich um Streitigkeiten im Rockermileu handeln.

Am Sonntag (14. Mai) fanden Passanten den 34-jähriger Italiener Stefan Unterweger tot im Berliner Volkspark Friedrichshain. „Die Obduktion des homosexuellen Opfers ergab, dass es durch mehrere Stiche in den Oberkörper tödlich verletzt wurde. Zum Tatwerkzeug sind zurzeit keine genaueren Angaben möglich„, so die Berliner Polizei. Auch das Tatmotiv liegt derzeit im Dunkeln. Mit Fotos vom Opfer sucht die Mordkommission nach Hinweisen zum Täter.

Zu den Fotos bei der Polizei Berlin

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